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    <title>High Resolution Spotlights</title>
    <link>http://www.highresolution.info</link>
    <description>Vorträge, Veröffentlichungen, niedergeschriebene Gedanken von Dirk Jesse</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>info@highresolution.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2008</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-11T10:19:40+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>CSS Frameworks - Erwartungen, Mythen und reale Vorteile</title>
      <link><![CDATA[http://www.highresolution.info/spotlight/entry/css_frameworks_erwartungen_mythen_und_reale_vorteile/]]></link>
      <description>Auf dem Webkongress in Erlangen (4.&#45;5. September 2008) habe ich mich im Rahmen eines 45&#45;min&#252;tigen Vortrags mit dem Titel &amp;ldquo;CSS Frameworks &#45; Erwartungen, Mythen und reale Vorteile&amp;rdquo; etwas tiefer in die Materie der Layout&#45;Frameworks vorgewagt. Dabei war es mir wichtig, entgegen dem allgemeinen Trend zu oberfl&#228;chlichen Vergleichen der verschiedendsten Projekte, die unterschiedlichen Ans&#228;tze und Zielsetzungen von Grid&#45; und CSS&#45;Frameworks sauber herauszuarbeiten.</description>
      <dc:subject>Vortr&#228;ge</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem <a href="http://www.webkongress.uni-erlangen.de/" title="Webkongress in Erlangen (4.-5. September 2008)">Webkongress in Erlangen (4.-5. September 2008)</a> habe ich mich im Rahmen eines 45-min&#252;tigen Vortrags mit dem Titel &ldquo;CSS Frameworks - Erwartungen, Mythen und reale Vorteile&rdquo; etwas tiefer in die Materie der Layout-Frameworks vorgewagt. Dabei war es mir wichtig, entgegen dem allgemeinen Trend zu oberfl&#228;chlichen Vergleichen der verschiedendsten Projekte, die unterschiedlichen Ans&#228;tze und Zielsetzungen von Grid- und CSS-Frameworks sauber herauszuarbeiten.
</p> <p>Einer der wichtigsten Punkte beim Vergleich und der Arbeit mit Layout-Frameworks ist die klare Trennung zwischen anwendungsorientierten Grid-Frameworks und entwicklungsorientierten CSS-Frameworks, da beide Typen vollkommen unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen. Anhand der unterschiedlichen Konzepte und verschiedener Beispielprojekte werden Funktionsumfang, gestalterischen M&#246;glichkeiten und auch die  grunds&#228;tzlichen konzeptionellen Grenzen beider Framework-Typen erl&#228;utert.
</p>
<p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_586188" class="slideshare"><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=cssframeworks40min-1220779700948687-8&amp;stripped_title=css-frameworks-092008-presentation" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=cssframeworks40min-1220779700948687-8&amp;stripped_title=css-frameworks-092008-presentation" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object><div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View SlideShare <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/djesse/css-frameworks-092008-presentation?type=powerpoint" title="View CSS Frameworks (09/2008) on SlideShare">presentation</a> or <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/upload?type=powerpoint">Upload</a> your own. (tags: <a style="text-decoration:underline;" href="http://slideshare.net/tag/grids">grids</a> <a style="text-decoration:underline;" href="http://slideshare.net/tag/css">css</a>)</div></div>
<p>
Auf den Punkt gebracht lassen sich die beiden Typen wie folgt beschreiben:
<br />
<ul><li>Sinn und Zweck von Grid-Frameworks sind schnelle Ergebnisse in der Anwendung.</li><li>Sinn und Zweck eines CSS-Frameworks ist die Bereitstellung einer m&#246;glichst leistungsf&#228;higen Entwicklungsumgebung.</li></ul>
<p>
Dank der hervorragenden Organisation des Kongresses kann ich an dieser Stelle nun nicht nur die Folien meines Vortrags zur Verf&#252;gung stellen (bei Slideshare auch als PDF zum Download), sondern es steht sogar einen Livemitschnitt des gesamten Vortrags im MP3-Format bereit (Download-Link in der Infobox). Ich bitte, den etwas holprigen Start des Vortrags zu entschuldigen - ich musste nach meiner Virusgrippe zun&#228;chst vorsichtig meine Stimme testen.
</p>
<p>
<b>Hinweis:</b> In der PDF-Fassung der Folien sind alle von mir vorgestellten Projekte verlinkt und k&#246;nnen somit direkt angeklickt und die jeweiligen Webseiten besucht werden.
</p>
 <p><img src="http://www.highresolution.info/images/uploads/wke2008.gif" border="0" alt="" class="float_right" width="200" height="64" />
</p>
<p>
Der  wurde am 4. September 2008 beim <i>Webkongress Erlangen</i> (<a href="http://www.webkongress.uni-erlangen.de/vortraege/details.shtml?id=14" title="Detailseite auf der Kongresshomepage">Direktlink</a>) gehalten.
<br />
<ul><li><a href="http://www.webkongress.uni-erlangen.de/">Kongress-Homepage</a></li><li><a href="http://www.webkongress.uni-erlangen.de/vortraege/dirk-jesse.mp3" title="Vortrag im MP3-Format">Vortrag im MP3-Format</a> (42.1 MB)</li>
<li><a href="http://www.webkongress.uni-erlangen.de/vortraege/dirk-jesse.pdf">Folien im PDF-Format</a> (1.7 MB)</li></ul></p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-09-11T10:19:40+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Rezension: CSS-Design - Die Tutorials f&#252;r Einsteiger</title>
      <link><![CDATA[http://www.highresolution.info/spotlight/entry/rezension_css_design_die_tutorials_fuer_einsteiger/]]></link>
      <description>Galileo Press erweitert aktuell sein Portfolio im Bereich CSS. Heiko Stiegerts Buch &amp;ldquo;CSS&#45;Design &amp;ndash; Die Tutorials f&#252;r Einsteiger&amp;rdquo; (erschienen im Juni 2008) erscheint dabei aufgrund seines frischen Konzeptes besonders interessant. Die folgende Rezension entstand im Verlauf mehrerer Telefonate und Diskussionen in enger Zusammenarbeit mit &amp;ldquo;Little Boxes&amp;rdquo; Autor Peter M&#252;ller.</description>
      <dc:subject>Rezensionen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Galileo Press erweitert aktuell sein Portfolio im Bereich CSS. Heiko Stiegerts Buch <i>&ldquo;CSS-Design &ndash; Die Tutorials f&#252;r Einsteiger&rdquo;</i> (erschienen im Juni 2008) erscheint dabei aufgrund seines frischen Konzeptes besonders interessant. Die folgende Rezension entstand im Verlauf mehrerer Telefonate und Diskussionen in enger Zusammenarbeit mit <a href="http://little-boxes.de/" title="&ldquo;Little Boxes&rdquo;">&ldquo;Little Boxes&rdquo;</a> Autor Peter M&#252;ller.
<br />

</p> <h3>Konzept</h3>
<p>
<img src="http://www.highresolution.info/images/uploads/cssdesign_cover_big.jpg" border="0" alt="" class="float_left" width="328" height="338" />Das erfrischende Konzept hei&#223;t <i>Workshops</i> und soll Einsteigern die Essenz von CSS nahebringen, ohne sie zu zwingen, die 458 Seiten von vorn nach hinten durchackern zu m&#252;ssen. In insgesamt 30 Workshops mit einem Umfang von jeweils 10-20 Seiten werden dabei zahlreiche Themen des Webdesigns behandelt. Jeder Themenkreis umfasst drei bis vier in sich geschlossene Workshops. Sie starten jeweils mit einer kurzen Beschreibung des Arbeitsziels, gefolgt von der Entwicklung des HTML-Quellcodes und der Gestaltung der Elemente per CSS. 
</p>
<p>
Der Schwerpunkt des Buches liegt ganz klar auf dem Designaspekt, weshalb das durchweg farbige Layout zu gefallen wei&#223; und einen hervorragenden optischen Eindruck hinterl&#228;sst.
<br />
Unterbrochen werden die Workshops in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden durch insgesamt 4 Exkurse, in denen kompakt CSS-Grundlagenwissen vermittelt wird. Die Zielgruppe sind &ndash; wie es der Titel bereits verr&#228;t &ndash; Einsteiger. Sie sollen CSS nicht aufgrund grauer Theorie, sondern anhand von ausgew&#228;hlten Best-Practice-L&#246;sungen erlernen, die ein breites Spektrum an Alltagsaufgaben abdecken.
</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>
Die Themenwahl des Buches ist ausgewogen. In den ersten Workshops geht es um die Gestaltung von &#220;berschriften mit CSS und Image-Replacement-Techniken, dem Zusammenspiel von Text und Bild sowie listenbasierten Navigationen. Sp&#228;ter steigt der Anspruch. So werden Bildergalerien mit CSS gestaltet und mittels JavaScript zum Leben erweckt, dann geht ans Eingemachte bei der Gestaltung von Formularen und Tabellen.&nbsp; Die letzten drei Themenkreise umfassen den kreativen Umgang mit Hintergrundgrafiken, einen Einblick in die Erstellung fixer, elastischer und flexibler Layouts sowie einem abschlie&#223;enden Special zu Diagrammen und Mikroformaten. Die neun Themenkreise sind abwechslungsreich und bieten f&#252;r Einsteiger augenscheinlich einen umfassenden &#220;berblick, wobei sich innerhalb der Themenbereiche einfache und anspruchsvollere Beispiele durchaus abwechseln.
</p>
<p>
Heiko Stiegert schreibt fl&#252;ssig und nicht zu kompliziert, sodass man seinen Gedanken immer folgen kann. Alle Beispiele funktionieren fehlerfrei auf aktuellen Browsern sowie im IE6 und sind vollst&#228;ndig auf der Buch-DVD enthalten. Diese enth&#228;lt &#252;brigens neben zahlreichen Demoversionen verschiedenster HTML-Editoren noch vier zus&#228;tzliche Workshops im PDF-Format (nat&#252;rlich ebenfalls im schicken, farbigen Layout des Buches), die nicht mehr im Buch untergebracht werden konnten.
</p>
<p>
Alles in allem eine runde Sache &ndash; m&#246;chte man meinen, dennoch ist das Buch nichts f&#252;r Einsteiger, was im Folgenden auch begr&#252;ndet werden soll.
</p>
<h3>Kritik</h3>
<p>
Das Buch startet ohne jede Einleitung direkt mit dem Exkurs <i>&ldquo;Was sind Cascading Style Sheets&rdquo;</i>, was auch gleich im ersten Satz erkl&#228;rt wird: <i>&ldquo;Cascading Style Sheets, oder kurz CSS, ist eine deklarative Auszeichnungssprache zur Definition von Formateigenschaften einzelner (X)HTML-Elemente.&rdquo;</i> Alles klar?
</p>
<p>
Im Anschluss werden die M&#246;glichkeiten zur Einbindung von CSS in HTML vorgestellt, wobei von der Einbindung per <code>STYLE</code>-Element und <code>STYLE</code>-Attribut strikt (und ohne Ausnahmen) abgeraten wird. Dass diese Optionen in der namensgebenden &ldquo;Kaskade&rdquo; sehr wohl ihre Berechtigung haben, wird verschwiegen. Daf&#252;r werden im Schnellverfahren die Einbindung externer Stylesheets per <code>LINK</code>-Element, per <code>@import</code>-Regel und <i>Conditional Comments</i> f&#252;r den Internet Explorer eingef&#252;hrt, was Einsteiger mit Sicherheit &#252;berfordern d&#252;rfte.
</p>
<h4>Teilweise konstruierte Beispiele</h4>
<p>
Eigentlich sollten die Workshops Best-Practice-L&#246;sungen anbieten, doch viele der Beispiele wirken konstruiert. Gleich im ersten Workshop <i>&ldquo;&#220;berschriften per CSS gestalten&rdquo;</i> soll eine &#220;berschrift zweizeilig dargestellt und gestaltet werden. Dazu wird der hintere Teil der &#220;berschrift mit einem <code>SPAN</code>-Element umschlossen, welches f&#252;r den Umbruch in die zweite Zeile sorgt. Ohne jede Erkl&#228;rung sehen sich Einsteiger in diesem Workshop mit der Kurzschreibweise der <code>font</code>-Eigenschaft konfrontiert, einschlie&#223;lich relativer Schriftgr&#246;&#223;e und Zeilenabstand. Dann wird pl&#246;tzlich auch noch der Selektor <code>:first-line</code> eingef&#252;hrt, um der ersten Zeile der &#220;berschrift eine andere Farbe zuzuweisen. Egal welchen Teil der &#220;berschrift man mit dem <code>SPAN</code> umschlie&#223;t, mit <code>h1 { ... }</code> und <code>h1 span { ... }</code> lassen sich beide Teile vollst&#228;ndig gestalten, <code>:first-line</code> ist hier absolut unn&#246;tig und bl&#228;ht das CSS nutzlos auf.
</p>
<p>
Ein weiteres Beispiel folgt im Workshop <i>&ldquo;Sind Gutenbergs Grundlagen auch auf das WWW &#252;bertragbar&rdquo;</i>. Hierbei geht es um die Positionierung nebeneinander liegender Textbl&#246;cke. F&#252;r viele Einsteiger ist das der Punkt, wo sie aus purer Verzweiflung zu Tabellen greifen, daher sind L&#246;sungsvorschl&#228;ge bei Einsteigern in h&#246;chstem Ma&#223;e willkommen. Heiko Stiegerts Angebot basiert auf dem Multi-Column-Modul, welches vielleicht in CSS3 enthalten sein wird. Der Ansatz ist wunderbar einfach, logisch und leicht nachzuvollziehen. Dumm nur, dass weder das Multi-Column-Modul noch CSS3 praxisrelevant sind, unter anderem weil der Internet Explorer (IE5.x &ndash; 8.0) nichts dergleichen darstellen kann. Darauf weist der Autor am Ende des Workshops in der Marginalspalte auch hin, nur leider ohne Alternativen aufzuzeigen &ndash; oder per Querverweis auf den Workshop <i>&ldquo;Infoboxen in mehrspaltigem Layout&rdquo;</i>, ca. 150 Seiten weiter hinten im Buch zu verweisen, der zumindest einen gangbaren L&#246;sungsweg aufzeigt.
</p>
<p>
Auch in den sp&#228;teren Workshops wiederholt sich der Eindruck, konstruierter Beispiele. So wird beispielsweise im Workshop <i>&ldquo;Kooperation in Text und Bild&rdquo;</i> dem IE6 m&#252;hsam mittels JS-Hack die korrekte Darstellung alphatransparente PNG-Grafiken beigebracht, obwohl in dem konkreten Fall ein transparentes GIF vollkommen ausreichend gewesen w&#228;re, was selbst der IE5.x problemfrei darstellt. Eine &#220;bersicht dar&#252;ber, wann welches Grafikformat (GIF, PNG 8-/24-bit, JPEG) sinnvoll ist, h&#228;tte ich mir hingegen in einem designorientierten Buch gew&#252;nscht.
</p>
<h4>Fachbegriffe, interne und externe Querverweise</h4>
<p>
Die Idee von in sich stimmig gestalteten Workshops ist ausgezeichnet, allerdings &#252;bertreibt man es hier mit der Abgrenzung. Das Buch enth&#228;lt so gut wie keine Querverweise. Die Handvoll existierender Verweise in der Form <i>&ldquo;siehe Kapitel 2&rdquo;</i> sind weitgehend nutzlos, da die Workshops nicht nummeriert sind.
</p>
<p>
Auch auf Fachbegriffe und externe Verweise (Links zu Webseiten) wird verzichtet. Im Workshop Image-Replacment verwendet Heiko Stiegert die Phark-Methode, ohne sie beim Namen zu nennen. Gleichzeitig wird zur Wachsamkeit ermahnt: <i>&ldquo;&#8230; denn manche der Image-Replacement-Methoden setzen <code>display:none</code> ein&rdquo;</i>. Ist das wirklich der Fall? Jens Meierts <a href="http://meiert.com/de/publications/articles/20050513/" title="Image-Replacement-Techniken">&#220;bersichts-Artikel</a> (eigentlich ein Pflichtlink) erl&#228;utert 16 anerkannte Image-Replacement-Methoden (nat&#252;rlich auch Phark) &ndash; und keine der  vorgestellten Methoden verwendet <code>display:none</code>, was in der Tat der falsche Weg w&#228;re. Einsteiger werden hier verunsichert, obwohl es im Internet gute Informationsquellen gibt, die zeigen, dass es daf&#252;r gar keinen Grund gibt.
</p>
<p>
Im ersten Navigations-Workshop wird eine horizontale Navigation erstellt, wobei die &ldquo;Sliding-Doors&rdquo;-Technik zum Einsatz kommt, ohne die Bezeichnung zu nennen. Einsteiger m&#246;gen zun&#228;chst begeistert sein, doch das Thema ist nichts Neues und Google wei&#223; zu diesem Begriff eine Menge zu berichten. Ohne den Fachbegriff bleibt die T&#252;r zu diesen Informationen allerdings verschlossen.
</p>
<p>
Aufgrund des anwendungsorientierten Workshop-Charakters  sind Einsteiger zwangsl&#228;ufig auf zus&#228;tzliche Lekt&#252;re angewiesen. Da ist es ung&#252;nstig, dass in mehreren Workshops <code>SPAN</code>- oder <code>A</code>-Elemente (beides klassische Inline-Elemente) zu Block-Elementen umdefiniert werden. Ein Hinweis auf das dahinterstehende Prinzip, mindestens aber die Erw&#228;hnung der Fachbegriffe, w&#228;ren mehr als nur w&#252;nschenswert. 
</p>
<p>
Am meisten gest&#246;rt hat mich die Wahl des Markups im Workshop <i>&ldquo;Ein barrierefreies Formular&rdquo;</i>. Heiko Stiegert verwendet darin ohne Begr&#252;ndung Definitionslisten zur Gliederung der Input-Elemente und Labels, was mit Sicherheit diskussionsw&#252;rdig ist. Das Formular bleibt weitgehend ungestylt, die Elemente werden lediglich horizontal ausgerichtet. Im darauffolgenden Workshop <i>&ldquo;Ein attraktives Formular&rdquo;</i> (Workshop-Titel auf der DVD) wird im Markup hingegen pl&#246;tzlich eine unsortierte Liste verwendet und auch die optische Gestaltung des Formulars macht deutlich mehr her. Der im Vorwort definierte Anspruch des Buches <i>&ldquo;Ein Design muss unter Ber&#252;cksichtigung von Accessibility und Usability schon lange kein fades und langweiliges oder einfach nur schm&#252;ckendes Beiwerk sein.&rdquo;</i> wird in den Formularbeispielen aus der Sicht des Lesers ad absurdum gef&#252;hrt, denn das barrierefreie Formular verwendet streitbares Markup und sieht h&#228;sslich aus. Das &ldquo;attraktive&rdquo; Formular hingegen verwendet ein anderes Markup, was die Vermutung aufkommen l&#228;sst, nicht mehr barrierefrei zu sein bzw. das Barrierefreiheit und sch&#246;ne Optik halt doch nicht zusammen passen. Einsteiger werden sich mangels Verweisen auf weiterf&#252;hrendes Infomaterial (beispielsweise der Beitrag <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/artikel/barrierefreie-formulare-mit-html-css-und-javascript/" title="&ldquo;Reine Formsache&rdquo;">&ldquo;Reine Formsache&rdquo;</a> bei <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/" title="Einfach-fuer-Alle.de">Einfach-fuer-Alle.de</a>) zwangsl&#228;ufig falsch orientieren.
</p>
<p>
Das Fehlen eines einleitenden Kapitels zur Beschreibung einiger wichtiger Arbeitsgrundlagen, sowie der vollst&#228;ndige Verzicht auf Querverweise f&#252;hrt beispielsweise dazu, dass der Leser die Berechnungsvorschrift einer relativen Schriftgr&#246;&#223;e als Prozentwert (Zielgr&#246;&#223;e / Schriftgr&#246;&#223;e des Elternelements = Eingabewert in Prozent) &#252;ber 100 Mal in der Marginalspalte wiederfindet, teilweise bis zu drei Mal auf einer Doppelseite. Beim Lesen des Buches st&#246;ren die endlosen Wiederholungen schnell und es ist schade um den Platz, der f&#252;r andere Informationen h&#228;tte genutzt werden k&#246;nnten.
</p>
<p>
Auch einige grobe Fehler finden sich im Buch. So wird auf Seite 358 dem Internet Explorer 6 f&#228;lschlicher Weise nachgesagt, das Box-Modell generell fehlerhaft zu interpretieren. Diese Aussage ist schlicht weg falsch. Im <i>Standard Mode</i> interpretiert der IE6 das Box-Modell korrekt. Der Box-Modell-Bug (bekannt vom IE5.x) ist lediglich im <i>Quirks Mode</i> aktiv und sollte damit bei standardkonformen Webseiten und in den Workshops (die alle auf XHTML 1.0 Strict basieren) keine Rolle spielen.
</p>
<h4>Was uns gefiel</h4>
<p>
Die ausf&#252;hrliche Beschreibung der einzelnen Kritikpunkte soll nicht den Eindruck erwecken, das Buch sei generell unbrauchbar. Deswegen m&#246;chten wir nach all den kritischen Anmerkungen ein Lob f&#252;r die zahlreichen gelungenen Workshops nicht unterschlagen.
</p>
<p>
So wird beispielsweise im dritten Workshop die Implementation des Flash Replacements (sIFR) sehr gut nachvollziehbar erkl&#228;rt. Der Workshop zur Gestaltung von Zitaten unter Einbeziehung einiger typographischer Rafinessen gef&#228;llt ebenso wie die drei Tutorials zur Gestaltung von Tabellen mit CSS, wobei der gestalterische Anspruch schrittweise gesteigert wird. In zwei weiteren Workshops zeigt Heiko Stiegert, wie man mit HTML und CSS eine kleine Bildergalerie zaubert. Der zweite Workshop geht noch einen Schritt weiter und bringt JavaScript mit ins Spiel. Beide Workshops d&#252;rften auch Einsteigern helfen, bei komplexeren Aufgaben sicher ans Ziel zu kommen. Nat&#252;rlich geht das JavaScript-Beispiel im Rahmen des Workshops nicht sonderlich in die Tiefe, aber es zeigt das grundlegende Konzept, JavaScript unaufdringlich als Pr&#228;sentationslayer &#252;ber HTML und CSS einzubinden. 
</p>
<p>
Einen sch&#246;nen Abschluss des Buches bilden die f&#252;nf Specials, in denen weniger Allt&#228;gliches aber nicht weniger interessante L&#246;sungen f&#252;r die Erstellung einfacher Balkendiagramme, Sitemaps sowie f&#252;r die Gestaltung der wichtigsten Mikroformate (hCard, hCalendar, hReview) vorgestellt werden.
</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>
<i>CSS-Design</i> ist ein interessantes Buch mit vielen praktischen Detaill&#246;sungen, jedoch f&#252;r Einsteiger nicht zu empfehlen. An vielen Stellen werden Entscheidungen nicht begr&#252;ndet. Die Workshops suggerieren Best-Practice-L&#246;sungen, wie sie erfahrene Webdesigner verwenden w&#252;rden. Diesem Anspruch werden sie jedoch h&#228;ufig nicht gerecht.
</p>
<p>
Hat man als Leser hingegen schon einige Erfahrungen im Umgang mit CSS gesammelt, bietet das Buch zahlreiche Anregungen f&#252;r die t&#228;gliche Arbeit. Es zeigt, wie Heiko Stiegert sich den verschiedenen Aufgaben n&#228;hert und es ist f&#252;r fast jeden Webdesigner etwas Interessantes, Neues und N&#252;tzliches dabei. Vermutlich waren Einsteiger auch w&#228;hrend des Schreibens nicht die eigentliche Zielgruppe, denn im Vorwort spricht Heiko Stiegert selbst noch vom Arbeitstitel <i>&ldquo;CSS-Design. Tutorials f&#252;r moderne Webseiten&rdquo;</i>, was dem Inhalt bei weitem n&#228;her kommt und viele der angesprochenen Kritikpunkte weniger kritisch erscheinen lassen w&#252;rde. Grundlegende Fachbegriffe (Inline-/Block-Elemente, Float-Clearing usw.) werden im Buch mehrfach umschrieben, aber nicht klar definiert. In einem Design-Buch m&#252;ssen keinesfalls die Grundlagen von HTML und CSS erl&#228;utert werden, auch wenn es sich an Einsteiger richtet. Aber man sollte die Dinge zumindest beim Namen nennen, sodass der Leser sich in erg&#228;nzender Fachliteratur informieren kann. Der weitgehende Verzicht auf externe Quellen wiegt speziell bei der anvisierten Zielgruppe &ldquo;Einsteiger&rdquo; schwer.
</p>
<p>
Zusammenfassend geben wir diesem Buch 3 bis 3,5 von 5 Sternen (wir konnten uns nicht entscheiden). Der Gro&#223;teil der Kritik bezieht sich dabei auf die verfehlte Zielgruppe, wof&#252;r Heiko Stiegert vermutlich am wenigsten kann, wie es der Arbeitstitel im Vorwort vermuten l&#228;sst. Der zweite Schwachpunkt betrifft die fehlenden internen und externen Querverweise sowie die z.T. konstruierten Beispiele, die nicht als Best-Practice-L&#246;sungen zu empfehlen sind. 
</p>
<p>
Trotz aller notwendiger Kritik hat der Workshop-Charakter unbestreitbar seinen Reiz und die Umsetzung gef&#228;llt, zudem betritt der Verlag mit dem Konzept Neuland. Schon deshalb haben Buch und Autor eine zweite Auflage verdient.
<br />

</p> <p><img src="http://www.highresolution.info/images/uploads/cssdesign_cover_small.png" border="0" alt="" class="float_right" width="157" height="157" />
</p>
<ul>
<li>Gebundene Ausgabe: 458 Seiten</li>
<li>Verlag: Galileo Press; Auflage: 1 (Juni 2008)</li>
<li>Aufmachung: Gebunden komplett in Farbe + DVD</li>
<li>Sprache: Deutsch</li>
<li>ISBN-10: 3836211556</li>
<li>ISBN-13: 978-3836211550</li>
<li><a href="http://webstandard.kulando.de/static/css-design" title="Webseite zum Buch">Webseite zum Buch</a></li>
</ul>
<h4>&#220;ber den Autor</h4>
<p>
Heiko Stiegert arbeitet als Webentwickler und &#8211;designer in einer Berliner Agentur und Betreiber des <a href="http://webstandard.kulando.de/" title="Webstandards Blog">Webstandards Blog</a>.
</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-08-05T18:06:42+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Flexible Layouts - die Herausforderung der Zukunft</title>
      <link><![CDATA[http://www.highresolution.info/spotlight/entry/flexible_layouts_die_herausforderung_der_zukunft/]]></link>
      <description>Flexible Layouts haben zahlreiche Vorteile f&#252;r den Nutzer. Die Erstellung ist jedoch zum Teil recht anspruchsvoll, denn sowohl Grafikeinsatz als auch verschiedenste Browser&#45;Bugs machen eine sorgf&#228;ltige Planung eines solchen Layouts erforderlich &amp;ndash; wenn die Umsetzung optisch anspruchsvoll und der zeitliche Rahmen eingehalten werden sollen. Zwei Gr&#252;nde, die Webdesigner gern anf&#252;hren, um f&#252;r fixe L&#246;sungen zu pl&#228;dieren.</description>
      <dc:subject>Essays</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Flexible Layouts haben zahlreiche Vorteile f&#252;r den Nutzer. Die Erstellung ist jedoch zum Teil recht anspruchsvoll, denn sowohl Grafikeinsatz als auch verschiedenste Browser-Bugs machen eine sorgf&#228;ltige Planung eines solchen Layouts erforderlich &ndash; wenn die Umsetzung optisch anspruchsvoll und der zeitliche Rahmen eingehalten werden sollen. Zwei Gr&#252;nde, die Webdesigner gern anf&#252;hren, um f&#252;r fixe L&#246;sungen zu pl&#228;dieren.
</p> <p>In der Tat ist es so, dass die &#252;berwiegende Mehrzahl der im Netz befindlichen Webseiten ein fixes Layout hat. Die Standardtreue der Browser hat sich in den letzten Jahren jodoch stark verbessert, zus&#228;tzlich erleichtern CSS Frameworks wie YAML oder YUI die Erstellung flexibler Layouts. Was bleibt sind die grafischen Zw&#228;nge, die in einigen F&#228;llen eine fixe L&#246;sung quasi erzwingen. Im Zuge der Ver&#246;ffentlichung des Firefox 3 fanden sich jedoch in der weltweiten Blogosph&#228;re vermehrt Stimmen, die mit der gro&#223;fl&#228;chigen Verf&#252;gbarkeit des &ldquo;Seitenzooms&rdquo; (IE7, Firefox 3, Opera 9) gar das generelle Ende der flexiblen Layouts vorhersagten. Als Hauptargument wird angef&#252;hr, dass sich fortan jedes fixe Layout &#252;ber den Seitenzoom skalieren l&#228;sst. 
</p>
<p>
Ich habe mir diesbez&#252;glich vor einiger Zeit <a href="http://www.highresolution.info/weblog/entry/flexible_layouts_vs_fixe_layouts_50/" title="in meinem Weblog">in meinem Weblog</a> Gedanken gemacht und den Beitrag sp&#228;ter in einer &#252;berarbeiteten Fassung als Essay ver&#246;ffentlicht, der dankenswerter Weise bei <i>Dr. Web</i> und im <i>Smashing Magazine</i> ver&#246;ffentlicht wurde. Der Essay ist daher hier nicht im Volltext verf&#252;gbar, die Infobox enth&#228;lt jedoch die Direktlinks zur deutschen und englischen Fassung. 
</p>

 <p><img src="http://www.highresolution.info/images/uploads/smashing.gif" border="0" alt="" title="" class="float_right" width="200" height="72" />
</p>
<p>
Der Essay wurde am 12. Juni 2008 bei <i>Dr. Web</i> (<a href="http://www.drweb.de/weblog/weblog/?p=1163" title="Flexible Layouts - die Herausforderung der Zukunft">Direktlink</a>) und am 26. Juni 2008 in englischer &#220;bersetzung im <i>Smashing Magazine</i> (<a href="http://www.smashingmagazine.com/2008/06/26/flexible-layouts-challenge-for-the-future/" title="Flexible Layouts: Challenge For The Future">Direktlink</a>) ver&#246;ffentlicht.
</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-06-26T13:30:29+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>CSS-Frameworks</title>
      <link><![CDATA[http://www.highresolution.info/spotlight/entry/css_frameworks/]]></link>
      <description>Auf dem ersten Barcamp in Leipzig habe ich einen Session zum Thema &amp;ldquo;CSS&#45;Frameworks&amp;rdquo; gehalten. Zun&#228;chst bin ich kurz auf die aktuellen Anforderungen an Wedesigner eingegangen und habe die Unterschiede zwischen Reset&#45;Stylesheets, Layoutvorlagen und CSS Frameworks aufgezeigt. Im Anschluss daren folgte ein &#220;berlick &#252;ber die, meiner Meinung nach, aktuell wichtigsten Vertreter YUI Grids, YAML und Blueprint CSS, wobei jeweils kurz auf Zielsetzung und die technische Basis erl&#228;utert. Zum Abschluss der Session nutzte ich die Gelegenheit, einige typische Vorurteile gegen&#252;ber CSS&#45;Frameworks anzusprechen und auszur&#228;umen.&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Vortr&#228;ge</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem ersten Barcamp in Leipzig habe ich einen Session zum Thema &ldquo;CSS-Frameworks&rdquo; gehalten. Zun&#228;chst bin ich kurz auf die aktuellen Anforderungen an Wedesigner eingegangen und habe die Unterschiede zwischen Reset-Stylesheets, Layoutvorlagen und CSS Frameworks aufgezeigt. Im Anschluss daren folgte ein &#220;berlick &#252;ber die, meiner Meinung nach, aktuell wichtigsten Vertreter <i>YUI Grids</i>, <i>YAML</i> und <i>Blueprint CSS</i>, wobei jeweils kurz auf Zielsetzung und die technische Basis erl&#228;utert. Zum Abschluss der Session nutzte ich die Gelegenheit, einige typische Vorurteile gegen&#252;ber CSS-Frameworks anzusprechen und auszur&#228;umen.&nbsp;
</p> <div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_389152" class="slideshare"><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=cssframeworks-1210013258688199-9"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=cssframeworks-1210013258688199-9" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object><div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;"><a href="http://www.slideshare.net/?src=embed"><img src="http://static.slideshare.net/swf/logo_embd.png" style="border:0px none;margin-bottom:-5px" alt="SlideShare"/></a> | <a href="http://www.slideshare.net/djesse/css-frameworks-ein-berblick?src=embed" title="View 'Css Frameworks - Ein &#220;berblick' on SlideShare">View</a> | <a href="http://www.slideshare.net/upload?src=embed">Upload your own</a></div></div>
<p>
Die Folien des Vortrages stehen ab sofort bei SlideShare unter <i>Creative Commons Lizenz</i> bereit.
</p>
 <p><img src="http://www.highresolution.info/images/uploads/barcamp_leipzig.png" border="0" alt="" title="" class="float_right" width="200" height="51" />
</p>
<p>
Der Vortrag wurde am 3. Mai 2008 auf dem <a href="http://www.barcamp-leipzig.org/" title="Barcamp in Leipzig">Leipziger Barcamp 2008</a> gehalten.
</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-05-04T10:00:11+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Stylesheets kommentieren mit CSSDOC</title>
      <link><![CDATA[http://www.highresolution.info/spotlight/entry/stylesheets_kommentieren_mit_cssdoc/]]></link>
      <description>CSS bietet kaum M&#246;glichkeiten, um umfangreichere Anweisungen  zu strukturieren. Zwar lassen sich Stylesheets in mehrere Dateien zerlegen oder  &#252;ber die @media Regel gruppieren, aber was war&#8217;s dann  auch schon.


F&#252;r kleinerer Webauftritte, z.B. Weblogs, ist das meist ausreichend. Bei gr&#246;&#223;eren Projekten oder der Verwendung von Content&#45;Management&#45;Systemen  verliert man jedoch schnell die &#220;bersicht. F&#252;r den produktiven Betrieb kann es  durchaus sinnvoll sein, Stylesheets gezielt zu optimieren. Die  Entwicklerfassung sollte jedoch immer m&#246;glichst gut dokumentiert sein.</description>
      <dc:subject>Essays</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>CSS bietet kaum M&#246;glichkeiten, um umfangreichere Anweisungen  zu strukturieren. Zwar lassen sich Stylesheets in mehrere Dateien zerlegen oder  &#252;ber die <code>@media</code> Regel gruppieren, aber was war&#8217;s dann  auch schon.
</p>
<p>
F&#252;r kleinerer Webauftritte, z.B. Weblogs, ist das meist ausreichend. Bei gr&#246;&#223;eren Projekten oder der Verwendung von Content-Management-Systemen  verliert man jedoch schnell die &#220;bersicht. F&#252;r den produktiven Betrieb kann es  durchaus sinnvoll sein, Stylesheets gezielt zu optimieren. Die  Entwicklerfassung sollte jedoch immer m&#246;glichst gut dokumentiert sein.
</p> <h3>CSSDOC &#8211; Ein Ansatz f&#252;r einen Standard </h3><p>
<img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/11/fig1_cssdoc.png" alt="Struktureller Aufbau einer CSS-Datei" name="image289"  class="float_left" id="image289"/>
</p>
<p>
Kein gewissenhafter Programmierer l&#228;sst seinen Code undokumentiert. Jenseits des CSS-Tellerrandes existieren daher L&#246;sungen wie <a href="http://java.sun.com/j2se/javadoc/">Javadoc</a> oder <a href="http://www.scriptdoc.org/">Scriptdoc</a>. Beide Standards verwenden spezielle Kommentare, um Programmcode m&#246;glichst effektiv zu dokumentieren bzw. sie erm&#246;glichen die automatische Erstellung von Modul-/Programmdokumentationen. <a href="http://cssdoc.net/">CSSDOC</a> wird von Tom Klingenberg, Timo Derstappen und Dirk Jesse entwickelt und ist ein Ansatz, die Vorteile dieser L&#246;sungen auch f&#252;r die Arbeit mit CSS nutzbar zu machen.
</p>
<h3>Grundlagen</h3><p>
Ein Kommentar wird in CSSDOC als <em>DocBlock</em>  bezeichnet und folgt einer speziellen Schreibweise. Zu unterscheiden sind dabei DocBlocks f&#252;r einzelne Abschnitte (<span lang="en">section comments</span>) und Dateikommentare (<span lang="en">file comments</span>), die den Inhalt einer  Datei beschreiben.
</p>
<p>
Jeder DocBlock wird  von der Zeichenkette <code>/**</code> eingeleitet und mit <code>*/</code> beendet. Beide Zeichenketten stehen separat in einer Zeile. Dazwischen befinden sich die eigentlichen Informationen, wodurch das Format f&#252;r Maschinen lesbar wird.
</p>
<p>
<div class="sourcecode"><code><pre>
 /**
  * Ein einfacher DocBlock
  *
  * Gelegentlich ist etwas mehr zu sagen. Dann  koennen sich
  * Kommentare auch schonmal ueber mehrere  Zeilen erstrecken.
  */
</pre></code></div>
<h3>Das Salz in der Suppe - <span lang="en">Tags</span></h3><p>
Durch spezielle <span lang="en">Tags</span> kann der Informationsgehalt eines DocBlocks entscheidend gesteigert werden. <span lang="en">Tags</span> k&#246;nnen Strukturinformationen, Autoren- und Copyrightinformationen, Information  zur Browserkompatibilit&#228;t usw. enthalten. Ein Tag beginnt immer mit dem Zeichen &#8216;<code>@</code>&#8217;.&nbsp; Beispiel 2 enth&#228;lt einen Abschnittsbeginn (<code>@section</code>)  sowie einen Querverweise (<code>@see</code>).
</p>
<p>
<div class="sourcecode"><code><pre>
 /**
  * @section browser reset
  * @see     http://www.yaml.de/documentation/&#8230;
  *
  * Reset any browser specific CSS ...
  */
</pre></code></div>
<p>
Auch Bugfixes werden durch CSSDOC besser verst&#228;ndlich.
</p>
<p>
<div class="sourcecode"><p><code><pre>
 /**
  * Doubled Float-Margin Bug
  * @see   http://&#8230;
  *
  * @bugfix
  * @affected   IE 5.x/Win, IE6
  * @css-for    all browsers
  * @valid      yes
  */

  .float_left { float:left; display: inline }
</pre></p></code></div>
<p>
Die Anzahl der Tags ist relativ hoch, daher erfordert ihre Anwendung zweifellos etwas &#220;bung. Du wirst jedoch mit der Zeit feststellen, dass du dank <a href="http://cssdoc.net/">CSSDOC</a> auch nach l&#228;ngeren Bearbeitungspausen schneller Zugang zu Ihrem eigenen oder auch CSS-Code anderer Entwickler finden wirst.
</p> <p><img src="http://www.highresolution.info/images/uploads/wk_trans.gif" border="0" alt="" title="" class="float_right" width="200" height="45" />
</p>
<p>
Der Beitrag wurde am 3. Dezember 2007 erstmals im Rahmen des Beitragsserie <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2007/" title="&ldquo;Adventskalender 2007&rdquo;">&ldquo;Adventskalender 2007&rdquo;</a> bei den <a href="http://www.webkrauts.de" title="Webkrauts">Webkrauts</a> ver&#246;ffentlicht (<a href="http://www.webkrauts.de/2007/12/03/stylesheets-kommentieren-mit-cssdoc/" title="Direktlink zum Originalbeitrag">Direktlink</a>).
</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2007-12-03T10:00:36+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>CSS3 - Alles wird gut?</title>
      <link><![CDATA[http://www.highresolution.info/spotlight/entry/css3_alles_wird_gut/]]></link>
      <description>Die Entwicklung von Cascading Stylesheets (CSS) bleibt nicht stehen und so liegt der Entwurf f&#252;r CSS 3 bereits seit l&#228;ngerem auf dem Tisch des World Wide Web Consortium (W3C). Diese n&#228;chste Generation beinhaltet zahlreiche Verbesserungen, die die Layoutentwicklung entscheidend beeinflussen werden.</description>
      <dc:subject>Visionen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklung von <em>Cascading Stylesheets</em> (CSS) bleibt nicht stehen und so liegt der Entwurf f&#252;r CSS 3 bereits seit l&#228;ngerem auf dem Tisch des <em>World Wide Web Consortium</em> (W3C). Diese n&#228;chste Generation beinhaltet zahlreiche Verbesserungen, die die Layoutentwicklung entscheidend beeinflussen werden.
</p> <h3>Das Box-Modell und seine Grenzen</h3><p>
Bei dem bestehenden, mit CSS1 eingef&#252;hrten <a href="http://de.selfhtml.org/css/formate/box_modell.htm#w3c"> Box-Modell</a> ergibt sich die Gesamtbreite einer Box aus der Addition  des Inhaltsbereiches (<code>width</code>), der Innenabst&#228;nde (<code>padding</code>) und der Rahmen (<code>border</code>). Aus dieser Regelung ergeben sich f&#252;r die moderne Layoutgestaltung jedoch einige Nachteile. So l&#228;sst sich beispielsweise die Gesamtbreite einer Box nur dann im Vorfeld  ermitteln, wenn innerhalb der einzelnen Bestandteile (<code>width</code>, <code>padding</code> und <code>border</code>) keine unterschiedlichen Ma&#223;einheiten verwendet werden. Sollen alle Bestandteile des Box-Modells zum Einsatz kommen, so reduzieren sich die  sinnvoll verwendbaren Ma&#223;einheiten auf <b>px</b> und <b>em</b>, denn Rahmenbreiten in Prozentangaben sind bisher nicht erlaubt. Die Freiheiten des Seitenerstellers sind damit von vorn herein stark einschr&#228;nkt.
</p>
<p>
Verwendet man hingegen unterschiedliche Ma&#223;einheiten - Breite des Inhaltsbereiches als Prozentwert,  Innenabst&#228;nde in <b>em</b> und Rahmenbreiten in <b>px</b> - l&#228;sst sich mit dem derzeitigen Box-Modell die Gesamtbreite einer Box nicht mehr exakt bestimmen.&nbsp; W&#228;hrend die Breite des Inhaltsbereiches des Containers direkt angegeben werden kann, kann die Gesamtbreite der Box (der f&#252;r die Layoutgestaltung  wichtigere Wert) erst beim Rendering dynamisch vom Browser ermittelt werden. Dieser Umstand verkompliziert derzeit die Erstellung flexibler Layouts noch unn&#246;tig. Beseitigen l&#228;sst sich diese Designschw&#228;che von CSS  bisher nur durch die Verschachtelung mehrerer Boxen und damit mit zus&#228;tzlichem Markup.
</p>
<h3>Neue M&#246;glichkeiten mit CSS 3 </h3>
<h4>box-sizing - ein alternatives Box-Modell</h4><p>
Mit der Eigenschaft <code>box-sizing</code> h&#228;lt ein alternatives Box-Modell Einzug in CSS 3. Dieses soll die oben beschriebene Desginschw&#228;che beseitigen, indem nach Aktivierung durch <code>box-sizing:border-box</code> die Angaben f&#252;r <code>width</code> als Gesamtbreite interpretiert werden. Innenabst&#228;nde und Rahmen werden von dieser Gesamtbreite subtrahiert. Damit kann die Gesamtbreite direkt vorgegeben werden und die effektiv verbleibende Nutzbreite im Innenraum der Box wird vom Browser dynamisch festgelegt. Durch diese &#196;nderungen haben <code>padding</code> und <code>border</code> keinen Einfluss mehr auf die Gesamtbreite einer Box, was den Umgang mit verschiedenen Einheiten und flexiblen Breiten enorm vereinfacht.
</p>
<p>
Dieses neue Box-Modell stellt keinen Ersatz, sondern lediglich eine Alternative dar. Zwischen dem alten Box-Modell von CSS 1 (<code>box-sizing:content-box</code>) und dem alternativen Modell von CSS 3 (<code>box-sizing:border-box</code>) kann beliebig umgeschaltet werden.
</p>
<h4>calc() - Rechnen innerhalb von CSS </h4><p>
Der aktuelle Entwurf f&#252;r CSS 3 enth&#228;lt noch einen weiteren interessanter Ansatz, dem zu Beginn beschriebenen Designproblem Herr zu werden. Dieser Ansatz sieht vor, dass es  in Zukunft m&#246;glich sein wird, neben  konkreten Gr&#246;&#223;enangaben auch eine Rechenvorschrift zu &#252;bergeben. Ein Beispiel f&#252;r zwei nebeneinander liegende flexible Boxen:
</p>
<p>
<div class="sourcecode"><p><code><pre>
#left {
   float:left;
   padding: 0 1em;
   border-right: 1px #888 dotted;
   width: calc( 30% - 2*1em - 1px );
}

#right {
   float:right;
   padding: 0 1em;
   width: calc( 70% - 2*1em );
}
</pre></p></code></div>
<p>
Durch die M&#246;glichkeiten der neuen Funktion <em>calc()</em> ist es eigentlich egal, mit ob mit dem alten oder dem neuen Box-Modell gearbeitet wird. Durch die  Rechenvorschrift k&#246;nnen verschiedene Einheiten beliebig miteinander kombiniert werden. F&#252;r der Gestaltung von Boxen mit flexibler Breite steht damit gleich noch ein zweiter L&#246;sungsansatz bereit.
</p>
<h4>Column - Spaltensatz mit CSS </h4><p>
Noch heute basieren viele Layouts auf Tabellenkonstrukten - dem Gestaltungsmittel der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. CSS 2 sieht keinen Spaltensatz vor und erfordert ein Umdenken des Designers bei der Layoutentwicklung. Die Schwierigkeiten, die sich aus dieser Entscheidung des W3C ergeben, sind Webdesignern bestens vertraut. Nur sehr langsam haben sich  moderne CSS-basierte Layouttechniken entwickelt, die dieses Manko des CSS-Standards mit zunehmend fehlerfreier Unterst&#252;tzung der Browser vergessen lassen. In CSS 3 wird der allseits beliebte Spaltensatz &#252;ber die Eigenschaft <code>column</code> nun endlich Einzug in den CSS-Standard finden.
</p>
<p>
<div class="sourcecode"><code><pre>
#3col_container {
   column-count: 3;
   column-gap: 20px;
   ... 
}
</pre></code></div>
<p>
&#220;ber die Eigenschaften <code>column-count</code> wird die Anzahl der Spalten innerhalb eines Containers festgelegt. Der Wert f&#252;r <code>column-gap</code> regelt den horizontalen Abstand zwischen den einzeln Spalten. Auf diese Weise wird die effektive Breite der Spalte durch den Browser ermittelt. Der Designer gibt lediglich die Anzahl der gew&#252;nschten Spalten vor. In erster Linie eignet sich diese Eigenschaft zur Aufteilung von Texten in mehrere nebeneinander liegende Spalten. Ob die Flexibilit&#228;t dieser Eigenschaft jedoch ausreicht, die mittlerweile recht hohen Anspr&#252;che an CSS-basierte Spaltenlayouts zu erf&#252;llen, um  die derzeitigen Techniken ersetzen zu k&#246;nnen, wird sich erst noch zeigen m&#252;ssen.
</p>
<p>
Unabh&#228;ngig davon k&#246;nnen Sie sich auch schon heute ein Bild von den M&#246;glichkeiten des CSS 3-Spaltensatzes machen, wenn Sie den folgenden Links mit dem Firefox Browser folgen, der die Eigenschaft bereits unterst&#252;tzt.
</p>
<ul><li><a href="http://www.alistapart.com/articles/css3multicolumn">Introducing the CSS3 Multi-Column Module</a></li><li><a href="http://intensivstation.ch/files/css3/columns.html">CSS 3 Columns / Mehrspalten-Layout-Modul</a> </li></ul>
<h3>Wohin geht die Reise und wer bleibt zur&#252;ck?</h3><p>
Im ersten Moment sieht die Zukunft aus wie ein Schlaraffenland. Wenn da nicht die Bedenken w&#228;ren, die - je mehr ich &#252;ber das Thema nachdenke - sich immer klarer abzeichnen.
</p>
<h4>Browserweichen f&#252;r CSS3</h4><p>
Der Umstand, dass sich CSS-Layouts langsam in der breiten Masse durchsetzen ist zu einem gro&#223;en Teil dem Fakt geschuldet, dass sich an dem etablierten Standard seit vielen Jahren nichts ge&#228;ndert hat. Bereits der IE5.0 bot eine recht ordentliche CSS2-Unterst&#252;tzung doch erst mit frisch ver&#246;ffentlichten Internet Explorer 7 wird diese endlich einigerma&#223;en fehlerfrei. Dazwischen liegen 6 Jahre. Auch andere Browser haben Zeit f&#252;r den Reifeprozess ben&#246;tigt.
</p>
<p>
Die Neuerungen von CSS 3 erm&#246;glichen eine v&#246;llig neue Denkweise bei der Layouterstellung. Der Spaltensatz und die M&#246;glichkeiten des neuen Box-Modells k&#246;nnen zu erheblichen Vereinfachungen der Quelltextstruktur einer Webseite f&#252;hren. Doch in der Realit&#228;t m&#252;ssen Webdesigner auch jetzt schon eine Vielzahl an Browsern und dabei jeweils in zahlreichen mindestens zwei oder mehr Generationsstufen unterst&#252;tzen. Das wird sich auch nach der Einf&#252;hrung von CSS3 nicht gro&#223;artig &#228;ndern.
</p>
<p>
Doch wie soll man die neuen Techniken einsetzen, wenn gleichzeitig &#228;ltere Browsergenerationen noch mit dem gleichen CSS klar kommen sollen? Eine theoretische M&#246;glichkeit w&#228;ren CSS-Browserweichen. Auf diese Weise lie&#223;en sich alte Browser mit reiner CSS2.x-Unterst&#252;tzung gezielt  mit gesonderten Stylesheets versorgen. Ob das reicht, ist dabei noch fraglich denn beispielsweise beim Spaltensatz k&#246;nnten mit CSS 3 selbst aufw&#228;ndige  CSS-Layouts auf nur wenige erforderliche Container zusammen schrumpfen. Die M&#246;glichkeiten von CSS 3 lassen sich vermutlich erst dann voll aussch&#246;pfen, wenn auf  CSS 2 (bei dem zus&#228;tzliches Markup ben&#246;tigt w&#252;rde) keine R&#252;cksicht mehr genommen werden braucht.
</p>
<h4>Box-Modell-Chaos</h4><p>
Wer in dem neuen Box-Modell das Konzept der alten Internet Explorer-Versionen erkannt hat, liegt nicht daneben. Microsoft hat bereits beim IE5 die Probleme erkannt und ein fortschrittlicheres Box-Modell implementiert. Leider verstie&#223; es zum damaligen Zeitpunkt gegen den W3C-Standard und hat damit die Layoutentwicklung nicht wirklich vereinfacht. Der Internet Explorer 6 hat das Box-Modell zumindest im Standardkonformen Darstellungsmodus korrekt interpretiert und im IE7 funktioniert es endlich auch im <em><a href="http://www.css4you.de/wsdoctypeswitch/index.html">Quirks Modus</a></em>.
</p>
<p>
Und jetzt, wo der Browser endlich macht, was der Standard vorgibt, wird mit CSS 3 das &#034;fehlerhafte&#034; Box-Modell  des IE pl&#246;tzlich offiziell eingef&#252;hrt. Ich bin gespannt, welche Hack-Konstrukte allein aus dieser Problematik in der Versionsfolge dieses Browsers entstehen.
</p>
<h4>Ausblick</h4><p>
Auf Grund der bisher ungel&#246;sten Probleme f&#252;r den &#220;bergang von CSS 2 auf CSS 3 w&#228;re es wohl das Beste, wenn der Wechsel noch ein Weilchen auf sich warten lassen w&#252;rde. Die Browser-Entwickler ben&#246;tigen ausreichend Zeit, um die Funktionalit&#228;t in ihre Software zu integrieren und ausgiebig zu testen. Niemandem ist mit einem fehlerbehafteten CSS 3-Browser geholfen. Wir werden zudem damit rechnen m&#252;ssen, dass auch unter den wichtigen Browsern der ein- oder andere sein wird, der mehr als nur einen Generationswechsel ben&#246;tigt, um den kommenden neuen Standard zu unterst&#252;tzen. Wenn es schneller geht, wird es allen zugute kommen. Allerdings glauben - das hat die Erfahrung gelehrt - mag ich an einen schnellen Umstieg nicht.
</p>
<p>
Bereits heute unterst&#252;tzten zumindest einige moderne Browser einzelne der zahlreichen neuen Funktionen von CSS 3. In den weiterf&#252;hrenden Links am Ende des Beitrags finden Sie daher einige Beispielseiten, auf denen Sie in Verbindung z.B. mit dem Firefox schonmal CSS 3-Luft schnuppern k&#246;nnen.
</p>
<h3>Fazit</h3><p>
CSS 3 bringt spannende und hilfreiche Neuerungen f&#252;r die Entwicklung von CSS-Layouts. Allerdings sind wir von der Einf&#252;hrung vermutlich noch weit entfernt und auch dann ist noch ein gutes St&#252;ck zu gehen bis die breite Anwendung sinnvoll m&#246;glich wird. Vielleicht sehe ich den kommenden Weg aber auch einfach zu pessimistisch. In diesem Punkt w&#252;rde ich mich jedenfalls gerne irren.
</p>
<h4>Quellen:</h4>
<ol><li>SelfHTML: <a href="http://de.selfhtml.org/css/formate/box_modell.htm">Das Box-Modell</a></li><li>webkrauts.de: <a href="http://www.webkrauts.de/2005/12/24/css-der-zukunft/">CSS der Zukunft</a></li><li>webkrauts.de: <a href="http://www.webkrauts.de/2004/12/16/festes-vs-flexibles-layout/">Festes vs. flexibles Layout</a></li><li>A List Apart: <a href="http://www.alistapart.com/articles/css3multicolumn">Introducing the CSS3 Multi-Column Module</a></li><li> Joost de Valk: <a href="http://www.joostdevalk.nl/code/css3-preview/">CSS 3 Preview </a></li><li>CSS4You: <a href="http://www.css4you.de/wsdoctypeswitch/index.html">Darstellungsmodi der Webbrowser </a> </li></ol>
<br />

 <p><img src="http://www.highresolution.info/images/uploads/wk_trans.gif" border="0" alt="" title="" class="float_right" width="200" height="45" />
</p>
<p>
Der Beitrag wurde am 10. Dezember 2006 erstmals im Rahmen des Beitragsserie <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2006/" title="&ldquo;Adventskalender 2007&rdquo;">&ldquo;Adventskalender 2006&rdquo;</a> bei den <a href="http://www.webkrauts.de" title="Webkrauts">Webkrauts</a> ver&#246;ffentlicht (<a href="http://www.webkrauts.de/2006/12/10/css3-alles-wird-gut/" title="Direktlink zum Originalbeitrag">Direktlink</a>).
</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2006-12-10T10:00:22+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>IE7 - einfacher und sicherer - aber auch besser?</title>
      <link><![CDATA[http://www.highresolution.info/spotlight/entry/ie7_einfacher_und_sicherer_aber_auch_besser/]]></link>
      <description>Seit dem 18. Oktober gibt es ihn nun, den Internet Explorer 7 zum Download. Zun&#228;chst nur in englischer Sprache, wodurch hierzulande kaum jemand Notiz von Microsofts neuem Browser genommen hat. Doch das hat sich mit der am 1. November ver&#246;ffentlichten deutschen Version ge&#228;ndert. Und Microsoft meint es Ernst: der IE7 wird auch als hochkritisches Windows&#45;Update den Weg auf den heimischen XP&#45;Rechner finden. Die Tage des IE6 sind also gez&#228;hlt. H&#246;chste Zeit, sich mit dem neuen Browser eingehend zu besch&#228;ftigen.</description>
      <dc:subject>Essays</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 18. Oktober gibt es ihn nun, den <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/ie/default.mspx"><span lang="en">Internet Explorer</span> 7 zum <span lang="en">Download</span></a>. Zun&#228;chst nur in englischer Sprache, wodurch hierzulande kaum jemand Notiz von <span lang="en">Microsofts</span> neuem <span lang="en">Browser</span> genommen hat. Doch das hat sich mit der am 1. November ver&#246;ffentlichten deutschen Version ge&#228;ndert. Und <span lang="en">Microsoft</span> meint es Ernst: der IE7 wird auch als hochkritisches <span lang="en">Windows-Update</span> den Weg auf den heimischen <abbr>XP</abbr>-Rechner finden. Die Tage des IE6 sind also gez&#228;hlt. H&#246;chste Zeit, sich mit dem neuen <span lang="en">Browser</span> eingehend zu besch&#228;ftigen.
</p> <h3>Neues auf der Anwenderseite</h3>
<ul><li>Die Benutzeroberfl&#228;che scheint sich bereits am neuem <span lang="en">Windows-Vista-Look</span> zu orientieren und ist mit Sicherheit gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. Sie zeichnet sich aber durch eine einfachere Zug&#228;nglichkeit wichtiger Funktionen (<span lang="en">Zoom</span>, Druckvorschau, <span lang="en">Popup-Blocker</span> <abbr>usw.</abbr>) aus, die mit wenigen Klicks erreichbar sind.</li><li>Mit <i lang="en">&#8250;Tabbed Browsing&#8249;</i> f&#252;hrt <span lang="en">Microsoft</span> eine Funktion ein, die in der <span lang="en">Mozilla</span>-Familie, in <span lang="en">Safari</span> und beim <span lang="en">Opera</span> schon seit vielen Jahren bekannt und beliebt ist. Mit ihr werden mehrere <span lang="en">Web</span>seiten als Karteireiter innerhalb eines Fensters verwaltet, die &#220;berf&#252;llung der <span lang="en">Windows-Taskbar</span> wird so verhindert.</li><li>Mit <span lang="en">RSS-Feeds</span> (<a href="http://uckan.info/texte/was-ist-rss/"><dfn>RSS</dfn> = <span lang="en">Really Simple Syndication</span></a>) hat sich ein <span lang="en">XML</span>-Standard etabliert, der eine Nachrichtenabfrage von <span lang="en">Web</span>seiten erm&#246;glicht. Solche <span lang="en">Feeds</span> k&#246;nnen abonniert und automatisiert abgerufen werden. So kann der Nutzer in einfacher und unkomplizierter Weise auf Informationen vieler verschiedener Seiten zugreifen. Ein einfacher <span lang="en">Feed-Reader</span> ist &#8211; vergleichbar zu andern <span lang="en">Browsern</span> &#8211; nun im <span lang="en">IE</span>7 bereits integriert.</li><li>Durch einen integrierten <span lang="en">Phishing</span>-Filter soll die Sicherheit vor Betr&#252;gern erh&#246;ht werden. Mittels <span lang="en">Pishing</span> werden Nutzer auf betr&#252;gerischen <span lang="en">Web</span>seiten zur Herausgabe von Passw&#246;rtern oder Zugangsdaten animiert. Der <span lang="en">Firefox</span> bietet &#252;brigens seit Version 2.0 eine &#228;hnliche Funktion an.</li><li>Eine neue komfortable Druckvorschau vereinfacht das Drucken von <span lang="en">Web</span>seiten. <span lang="en">Layouts</span> werden automatisch auf Seitenbreite skaliert, Seitenr&#228;nder lassen sich schnell und unkompliziert anpassen, Kopf- und Fu&#223;zeilen k&#246;nnen auf Wunsch ausgeblendet werden.</li><li>Ebenso wie der <span lang="en">Firefox</span> l&#228;sst sich der <span lang="en">Internet Explorer</span> 7 durch <span lang="en">Add-Ons</span> im Funktionsumfang erweitern.</li><li>Die Darstellungsqualit&#228;t von <span lang="en">Web</span>seiten, <abbr>bzw.</abbr> die Lesbarkeit von Texten, wird durch das standardm&#228;&#223;ig aktivierte Kantengl&#228;ttungsverfahren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ClearType" lang="en" hreflang="en">ClearType</a> verbessert.</li><li>Statt des bisher &#252;blichen Text-<span lang="en">Zooms</span>, bei dem lediglich die Schriftgr&#246;&#223;e von Texten vergr&#246;&#223;ert wird, bietet der <span lang="en">IE</span>7 einen so genannten Seiten-<span lang="en">Zoom</span>. Dabei werden neben der Schriftgr&#246;&#223;e auch alle anderen Element der <span lang="en">Web</span>seite (Grafiken, Abst&#228;nde, Spaltenbreiten) skaliert. Ein &#228;hnliches Verfahren ist bereits vom <span lang="en">Opera-Browser</span> bekannt.</li></ul>
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Der praktische Umgang mit dem neuen <span lang="en">Browser</span> geht &#8211; nach kurzer Eingew&#246;hnungsphase &#8211; gut von der Hand. Auf der Anwenderseite ist der <span lang="en">Browser</span> damit endlich auf der H&#246;he der Zeit und bietet zu <span lang="en">Firefox, Safari, Opera</span> &#038; <abbr>Co.</abbr> einen vergleichbaren Funktionsumfang und Komfort. Durch den integrierten <span lang="en">Phishing</span>-Filter steigt zudem das Sicherheitsniveau. Der erste Eindruck ist daher durchaus positiv, obwohl nicht alle Details optimal gel&#246;st sind.
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<h3>Seiten<span lang="en">zoom</span> - &#196;rger vorprogrammiert</h3><p>
Eine der gravierendsten, jedoch bisher am wenigsten bekannten &#196;nderungen ist das neue <span lang="en">Zoom</span>-Verhalten. Dabei betrachtet der <span lang="en">Browser</span> das Ergebnis des <span lang="en">Rendering</span>-Prozesses wie ein beschriebenes Blatt Papier, das anschlie&#223;end als Ganzes vergr&#246;&#223;ert oder verkleinert werden kann. Dabei werden nicht mehr nur Schriftgr&#246;&#223;en skaliert, sondern das gesamte <span lang="en">Layout</span> &#8211; einschlie&#223;lich aller Abst&#228;nde, Gr&#246;&#223;enangaben, Bildern und Grafiken. Dieses <span lang="en">Zoom</span>-Verhalten ist <span lang="en">Opera</span>-Nutzern seit der Verion 8 vertraut; allerdings ber&#252;cksichtigt der <span lang="en">Opera</span> dabei sowohl flexible <span lang="en">Layout</span>breiten als auch eine Zentrierung des <span lang="en">Layouts</span> &#8211; der <span lang="en">IE</span>7 tut dies nicht.
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Was auf den ersten Blick vorteilhaft und sinnvoll erscheint, erweist sich in der Umsetzung bei n&#228;herer Betrachtung als Zeitbombe. Durch das neue <span lang="en">Zoom</span>-Verhalten wird im <span lang="en">IE</span>7 ab sofort jedes <span lang="en">Layout</span> skalierbar, egal ob es als fixes oder flexibles <span lang="en">Layout</span> entworfen wurde. Da die Mehrzahl der <span lang="en">Layouts</span> im Internet auf fixe Breiten optimiert ist, ergibt sich hieraus theoretisch ein Zugewinn an Zug&#228;nglichkeit. Praktisch f&#252;hrt dieses Verhalten jedoch zu massiven Problemen. Beispielsweise funktionieren flexible <span lang="en">Layouts</span> nur noch eingeschr&#228;nkt, da die eigentlich flexible Breitenvorgabe nur beim initialen <span lang="en">Rendering</span> beachtet wird. Skaliert wird anschlie&#223;end, als ob es sich um ein fixes <span lang="en">Layout</span> handeln w&#252;rde. Es wird also einfach alles gr&#246;&#223;er, was bei 100% breiten <span lang="en">Layouts</span> umgehend zu horizontalen <span lang="en">Scroll</span>balken f&#252;hrt. Auch die Zentrierung eines <span lang="en">Layouts</span> wird durch den Seiten-<span lang="en">Zoom</span> zerst&#246;rt: Die seitlichen Au&#223;enabst&#228;nde werden unsinnigerweise mitskaliert. Sollte sich dieses <span lang="en">Zoom</span>-Verhalten durchsetzen, stellt dies den Sinn flexibler <span lang="en">Layouts</span> generell in Frage.
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<h3>&#196;nderungen in der <span lang="en">Rendering-Engine</span></h3><p>
F&#252;r <span lang="en">Web</span>entwickler war der <span lang="en">Internet Explorer</span> 6 aufgrund seiner zahlreichen <span lang="en">CSS-Bugs</span> und der f&#252;r die heutigen Verh&#228;ltnisse m&#228;&#223;igen Unterst&#252;tzung des CSS2-Standards eine nie versiegende Quelle f&#252;r Darstellungsprobleme und Frust. Daher werden auch die &#196;nderungen im Bereich des <span lang="en">Rendering</span>verhaltens &#252;ber Erfolg oder Misserfolg des IE7 entscheiden.
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In bisher beispielloser Offenheit hat <span lang="en">Microsoft</span> <span lang="en">Web</span>entwicker im Verlauf der letzten zw&#246;lf Monate am Reifeprozess des <span lang="en">Internet Explorer</span> 7 teilnehmen lassen. &#220;ber insgesamt drei Beta-Phasen und einen <span lang="en">Release-Candidate</span> konnten Sie die Fortschritte des <span lang="en">Browsers</span> im Bereich des <span lang="en">Renderings</span> zeitnah mitverfolgen und durch Umfragen mitbestimmen. Der Schwerpunkt der ersten neuen IE-Version nach nunmehr f&#252;nf Jahren lag dabei weniger auf der Erweiterung der CSS2-Unterst&#252;tzung, sondern vielmehr auf der Beseitigung der zahlreichen <span lang="en">Bugs</span>.
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<h3>Weniger CSS- und <span lang="en">Parser-Bugs</span></h3><p>
Die <a href="http://blogs.msdn.com/ie/archive/2006/08/22/712830.aspx">Liste der CSS-&#196;nderungen im IE-Blog</a> ist erfreulicherweise lang, denn durch die zahlreichen Fehlerkorrekturen wird die <span lang="en">Layout</span>entwicklung sp&#252;rbar einfacher. Ich beschr&#228;nke mich im Rahmen dieses Artikels auf eine Zusammenfassung der wichtigsten &#196;nderungen.
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<ul><li>Ausgangsbasis f&#252;r die Beseitigung der <span lang="en">CSS-Bugs</span> war offensichtlich die hervorragende <span lang="en">Bug</span>-Dokumentation auf <a href="http://www.positioniseverything.net/explorer.html" lang="en" hreflang="en">positioniseverything.net</a>. Fast alle auf der Seite aufgef&#252;hrten <span lang="en">CSS-Bugs</span> des <span lang="en">Internet Explorer</span> 5.x und 6 wurden behoben. Hervorzuheben sind dabei in erster Linie der <i lang="en">Peekabo-</i> und der <i lang="en">Guillotine-Bug</i>, mit denen sicherlich fast jeder <span lang="en">Homepage</span>bastler schon einmal Bekanntschaft gemacht hat (springende und/oder teilweise verschwindende Inhalte bei <span lang="en">Hover</span>-Effekten von <span lang="en">Hyperlinks</span>). Das so genannte <i lang="en">Expanding-Box</i>-Problem des IE 5.x und 6.0 (das automatische Einschlie&#223;en von Elementen innerhalb einer <span lang="en">Box</span>) bereitete insbesondere in der <span lang="en">Layout</span>entwicklung Kopfzerbrechen.<br />Etwas unverst&#228;ndlich ist, warum der letzte verbliebene <span lang="en">Bug</span> auf der Liste, der <i lang="en">Escaping-Floats-Bug</i> nicht ebenfalls behoben wurde. Nach f&#252;nf Jahren Entwicklungspause h&#228;tte ich mir von <span lang="en">Microsoft</span> mehr Ehrgeiz und Konsequenz gew&#252;nscht. Hinzu kommt: Die Liste auf <span lang="en">positioniseverything.net</span> enth&#228;lt nicht alle <span lang="en">CSS-Bugs</span> der &#228;lteren <span lang="en">Browser</span>versionen, sondern lediglich die bekanntesten Exemplare. Der IE7 ist daher &#8211; trotz der zahlreichen Bugfixes &#8211; nicht g&#228;nzlich fehlerfrei. Ich habe den Entwicklungsprozess durch meine Arbeit an <a href="http://www.yaml.de/">YAML</a> kontinuierlich verfolgt und eine kleine <a href="http://www.highresolution.info/webdesign/ie7_testcase/">Sammlung an <span lang="en">CSS-Bugs</span></a> zusammengestellt, die nicht beseitigt <abbr>bzw.</abbr> neu hinzu gekommen sind.</li><li>Neben den zahlreichen <span lang="en">CSS-Bugs</span> wurde auch der &#252;berwiegende Teil der <span lang="en">Parser-Bugs</span> behoben. <span lang="en">Parser-Bugs</span> sind Fehler beim &#187;lesen&#171; von CSS. Sie erm&#246;glichen bei gezielter Ausnutzung (so genannte <dfn lang="en">Parser-Hacks</dfn>) das Verstecken von einzelnen CSS-Definitionen vor dem <span lang="en">Internet Explorer</span>. Alternativ kann man damit nur f&#252;r den IE lesbare Anweisungen formulieren. <span lang="en">Parser-Hacks</span> waren daher in der Vergangenheit ein beliebtes Mittel zur Korrektur von <span lang="en">CSS-Bugs</span>.<br /><span lang="en">Web</span>seiten, die massiv auf solche <span lang="en">Parser-Hacks</span> bauen, werden jedoch unter Umst&#228;nden vermehrt mit Darstellungsfehlern im IE7 zu k&#228;mpfen haben. Kritisch sind insbesondere Situationen, in denen der zu fixende <span lang="en">CSS-Bug</span> noch aktiv ist, der <span lang="en">Parser-Hack</span> samt <span lang="en">Bugfix</span> jedoch nicht mehr funktioniert. Der beste und auch von <span lang="en">Microsoft</span> empfohlene Weg, um den <span lang="en">Internet Explorer</span> mit speziellen Stil-Anweisungen zu versorgen, sind daher <i lang="en">Conditional Comments</i>.</li></ul>
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In der Summe verh&#228;lt sich der <span lang="en">Internet Explorer</span> 7 damit deutlich standardkonformer als sein Vorg&#228;nger. Durch die zahlreich behobenen <span lang="en">Bugs</span> k&#246;nnen <span lang="en">CSS-Layouts</span> im IE7 in der Regel ohne nennenswerten Anpassungsaufwand gegen&#252;ber anderen <span lang="en">Browsern</span> erstellt werden. Schwierger sieht die Lage bei der <span lang="en">Browser</span>unterst&#252;tzung aus. Da der IE7 ausschlie&#223;lich f&#252;r <span lang="en">Windows <abbr>XP</abbr></span> mit installiertem <span lang="en">Servicepack</span> 2 und f&#252;r das kommende <span lang="en">Windows Vista</span> zur Verf&#252;gung steht, wird er den <span lang="en">Internet Explorer</span> 6 nicht g&#228;nzlich von der B&#252;hne verdr&#228;ngen k&#246;nnen. Nutzer &#228;lterer <span lang="en">Windows</span>-Versionen oder <span lang="en">Windows <abbr>XP</abbr></span> ohne installiertes <span lang="en">Servicepack</span> 2 schauen in die R&#246;hre. F&#252;r <span lang="en">Webdesigner</span> wird es damit nicht gerade einfacher, denn sie m&#252;ssen somit auch noch eine dritte <span lang="en">Browser</span>generation (5.x, 6.0 und 7.0) unterst&#252;tzen.
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<h3>Erweiterung der CSS-Unterst&#252;tzung</h3><p>
Wie bereits angesprochen, lag der Schwerpunkt der Arbeiten nicht auf einer Erweiterung der CSS-F&#228;higkeiten des <span lang="en">Browsers</span>. Es ist daher wenig verwunderlich, dass sich in diesem Bereich relativ wenig getan hat. Dennoch gibt es einige interessante und wichtige Neuerungen zu vermelden.
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<ul><li>Die Pseudoklasse <code>:hover</code> kann nun mit allen <abbr lang="en">HTML</abbr>-Elementen verwendet werden und ist nicht mehr auf <span lang="en">Hyperlinks</span> (<code>&lt;a&gt;</code>) beschr&#228;nkt.</li><li>Ab sofort werden die CSS-Eigenschaften <code>min-width</code>, <code>max-width</code> sowie <code>min-height</code> und <code>max-height</code> unterst&#252;tzt.</li><li>Die CSS-Eigenschaft <code>position:fixed</code> wird unterst&#252;tzt.</li><li>Die &#220;bergabe mehrerer CSS-Klassen in der Form <code>class="klasse1 klasse2&#8221;</code> funktioniert jetzt fehlerfrei.</li><li>Der IE7 bringt endlich die vollst&#228;ndige Unterst&#252;tzung von PNG-Grafiken einschlie&#223;lich der Alpha-Transparenz mit, wodurch sich f&#252;r den <span lang="en">Webdesigner</span> zahlreiche neue M&#246;glichkeiten der <span lang="en">Layout</span>gestaltung ergeben.</li></ul>
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Eric Eggert hat bin seinem <span lang="en">Weblog</span> bereits vor einigen Wochen die aus seiner Sicht <a href="http://yatil.de/Weblog/die-10-wichtigsten-ie7-neuerungen">zehn wichtigsten Neuerungen des IE7</a> zusammengefasst. In Sachen CSS2-Unterst&#252;tzung ist der Sprung nach vorn nicht so gro&#223; wie bei der Nutzerfreundlichkeit.
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Als <span lang="en">Webdesigner</span> habe ich daher gemischte Gef&#252;hle. Einerseits freue ich mich &#252;ber die beseitigten <span lang="en">CSS-Bugs</span>, andererseits h&#228;tte die Liste durchaus vollst&#228;ndiger ausfallen k&#246;nnen. In erster Linie wurden bekannte und gut dokumentierte <span lang="en">Bugs</span> beseitigt, eine vollst&#228;ndige &#220;berarbeitung der <span lang="en">Rendering-Engine</span> (bei der man sicherlich zahlreichen, weiteren <span lang="en">Bugs</span> auf die Schliche gekommen w&#228;re) gab es hingegen nicht.
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Wenig erfreulich ist auch die geringe Erweiterung der CSS2-F&#228;higkeiten. Die Unterst&#252;tzung von minimalen und maximalen Breiten oder die Implementierung der fixen Positionierung sind erfreulich, aber auch l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig und zugleich nur ein Tropfen auf den hei&#223;en Stein. Die Methoden der <span lang="en">Layout</span>entwicklung haben sich seit 2001 signifikant weiterentwickelt (Stichwort: <a href="http://jassesnee.de/easyclear/">easyclear</a>). Die fehlende Unterst&#252;tzung erweiterter CSS2-Selektoren (<abbr>z.B.</abbr> Pseudoklassen <code>:after</code> und <code>:before</code>) ist daher umso bedauerlicher, zwingt sie <span lang="en">Web</span>entwickler doch auch weiterhin zu speziellen Anpassungen f&#252;r den <span lang="en">Internet Explorer</span> und schr&#228;nkt die Einsatzm&#246;glichkeiten dieser interessanten Gestaltungselemente von CSS2 auch weiterhin ein.
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Der <span lang="en">Internet Explorer</span> 7 ist in Sachen CSS daher eher ein IE6 mit weniger <span lang="en">Bugs</span>. F&#252;r die Zukunft hat <span lang="en">Microsoft</span> jedoch Besserung gelobt: In j&#228;hrlichen <span lang="en">Updates</span> soll der <span lang="en">Browser</span> weiterentwickelt werden, Nachdem der Schwerpunkt der aktuellen Version auf einer verbesserten Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit lag, soll in zuk&#252;nftigen Versionen die auch CSS-Unterst&#252;tzung erweitert werden.
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<h3>Fazit</h3><p>
Der neue <span lang="en">Browser</span> ist da und er darf nicht ignoriert werden. &#220;ber die automatische Verbreitung per <span lang="en">Windows-Update</span> wird er sich vermutlich bereits binnen weniger Monate als neuen Marktf&#252;hrer etablieren. H&#246;chste Zeit also, sich mit ihm vertraut zu machen.
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In Bezug auf die Unterst&#252;tzung von Standards ist es auf alle F&#228;lle ein Schritt nach vorn. Ob <span lang="en">Microsoft</span> mit dem IE7 der gro&#223;e Wurf gelungen ist, bleibt jedoch abzuwarten. Die Entwicklung geht auf jeden Fall in die richtige Richtung, daher f&#228;llt mein Fazit f&#252;r den Moment positiv aus. Der neue <span lang="en">Browser</span> muss sich aber erst seine Sporen verdienen und Stabilit&#228;t beweisen. Ob die Anzahl der <span lang="en">CSS-Bugs</span> wirklich zur&#252;ckgegangen ist oder neue <span lang="en">Bugs</span> auftauchen, wird erst die Praxis zeigen.
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<h4>Quellen:</h4>
<ol><li><span lang="en">Microsoft</span>: <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/ie/default.mspx">Internet Explorer 7 Startseite</a></li><li><span lang="tr">Alp U&#231;kan</span>: <a href="http://uckan.info/texte/was-ist-rss/">Was ist RSS?</a></li><li>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ClearType" lang="en">ClearType</a></li><li><span lang="en">IEBlog</span>: <a href="http://blogs.msdn.com/ie/archive/2006/08/22/712830.aspx" lang="en" hreflang="en">Details on our CSS changes for IE7</a></li><li><span lang="en">Holly &#039;n&#039; John</span>: <a href="http://www.positioniseverything.net/explorer.html" lang="en" hreflang="en">Explorer Exposed! The weird and wonderful world of Internet Explorer</a></li><li>Dirk Jesse: <a href="http://www.yaml.de/"><span lang="en">Yet Another Multicolumn Layout</span> | Ein <span lang="en"><abbr>(X)HTML</abbr>/CSS Framework</span></a></li><li>Dirk Jesse: <a href="http://www.highresolution.info/webdesign/ie7_testcase/">Testseite f&#252;r <span lang="en">CSS-Bugs</span> des IE7</a></li><li>Eric Eggert: <a href="http://yatil.de/Weblog/die-10-wichtigsten-ie7-neuerungen" title="Permanenter Link zu diesem Artikel">Die 10 wichtigsten IE7-Neuerungen</a></li><li>Onno K. Gent: <a href="http://jassesnee.de/easyclear/">Einschlie&#223;en von <span lang="en">Floats</span> ohne zus&#228;tzliches <span lang="en">Markup</span></a></li></ol>
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 <p><img src="http://www.highresolution.info/images/uploads/wk_trans.gif" border="0" alt="" title="" class="float_right" width="200" height="45" />
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Der Beitrag wurde erstmals am 3. November 2006 bei den <a href="http://www.webkrauts.de" title="Webkrauts">Webkrauts</a> ver&#246;ffentlicht (<a href="http://www.webkrauts.de/2006/11/03/ie7-einfacher-und-sicherer-aber-auch-besser/" title="Direktlink zum Originalbeitrag">Direktlink</a>).
</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2006-11-03T10:00:34+01:00</dc:date>
    </item>

    
    </channel>
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