Freitag24. November 2006

Auch die letzten Handgriffe sind getan, das Buch (endgültiger Titel: CSS-Layouts - Praxislösungen mit YAML) befindet sich nunmehr in der Druckerei und wird ab dem 6. Dezember (14. Tage früher als geplant) ausgeliefert werden. Somit ist das Buch rechtzeitig vor Weihnachten in den Läden. Mein erstes Autorenexemplar halte ich hoffentlich etwas früher in der Hand - jetzt, wo die Arbeit getan ist, steigt die Spannung spürbar.

Und damit können jetzt auch endlich ein paar mehr Informationen folgen. Auf den Seiten des Verlags findet sich seit gestern eine erste, ca. 30 seitige Leseprobe samt vollständigem Inhaltsverzeichnis und Index sowie der Umschlagtext.  407 Seiten sind es insgesamt geworden. Gegenüber meiner anfänglichen Gliederung, knapp 80 Seiten mehr. Das YAML-Framework selbst wird in den Kapiteln 3 und 4 behandelt. In den beiden Kapiteln 1 und 2 werden zuvor die Grundlagen für die Erstellung moderner, CSS-basierter Layouts und ihrer Tücken (bzw. die Tücken der Browser) ausführlich besprochen. Für die Kapitel 6-8, welche sich speziell mit der Einbindung von YAML in das Content-Management-System TYPO3 und das Shop-System xt:Commerce beschäftigen, habe ich Dieter Bunkerd (den Entwickler des TYPO3-Templates von YAML) als Coautor gewinnen können.

Auf der beiliegenden CD finden sich selbstverständlich alle Code- und Layoutbeispiele und als Schmankerl eine vollständig lauffähiges TYPO3 mit YAML in Form eines virtuellen Webservers. Auf diese Weise macht das Üben und Lernen sicherlich besonders viel Spaß, da jeglicher Installationsaufwand entfällt. Abgerundet wird das Buch mit einer Referenzkarte, die einen schnellen Überblick über alle Eigenschaften des YAML-Basislayouts erlaubt.

Während der Arbeitszeit am Manuskript (April - Oktober) stand mir Jens Grochtdreis als Fachgutachter zur Seite. Jens hat auch bereits gestern eine kurze Vorschau auf das Buch in seinem Weblog veröffentlicht.

Ich habe die Entwicklung dieses Buches sehr eng als Fachgutachter begleitet, habe Anregungen gegeben. Ich war von Anfang an sowohl von der Sprache als auch von der Informationsdichte begeistert. Ich bin überzeugt, alle Leser werden den hohen Gebrauchswert sofort bemerken. Allein die kompakte Erläuterung aller wichtigen IE-Bugs ist ein Kunststück für sich. Nicht daß dadurch ein Besuch bei positioniseverything.net unnötig würde, aber man versteht nun erstmals so richtig die Probleme, weil sie auf Deutsch und in einer verständlichen Sprache präsentiert werden.

Über die lobenden Worte freue ich mich außerordentlich, jedoch habe ich natürlich schon während der Arbeit von Jens ein Feedback erhalten. Umso mehr bin ich auf die Meinung anderer Leser gespannt, die das Buch ab dem 6.12. in die Hände bekommen werden. Lange dauert es ja zum Glück nicht mehr.
 


Montag13. November 2006

Der Internet Explorer 7 kommt mit standardmäßig aktivierter ClearType Kantenglättung daher. Gerrit hat dazu eine schöne Einleitung geschrieben. Ob ClearType in seiner Standardeinstellung allerdings ein Fluch (schummriges, verwaschenes Schriftbild) oder ein Segen (saubere Kantenglättung mit deutlich verbesserter Lesbarkeit) ist, hängt zum Teil auch vom verwendeten Monitor ab.

Wer damit liebäugelt, ClearType generell unter Windows zu aktivieren (Systemsteuerung unter Anzeige » Darstellung » Effekte), sollte jedoch von den Konfigurationsmöglichkeiten der Kantenglättung Gebrauch machen, um insbesondere die Darstellung kleiner Schriften optimal an den eigenen Bildschirm anzupassen. Microsoft bietet daher auf den hausinternen Seiten in der PowerToy-Serie einen herunterladbaren ClearType Tuner an, mit dem sich die Kantenglättung fomfortabel justieren lässt. Das Tool installiert sich in die Systemsteuerung unter der Bezeichnung “ClearType”. Alternativ bietet Microsoft auch ein Webinterface.


Mittwoch01. November 2006

Dass der Internet Explorer beileibe nicht der einzige Browser mit CSS-Bugs ist, sollte sich langsam herumgesprochen haben. Diesmal hat es den Firefox 1.5 und 2.0 erwischt. Beide Versionen verweigern unter bestimmten Umständen das Verkleinern von Texten einer Webseite. Die Ursache für den Bug scheint im jeweils verwendeten Nutzerprofil zu liegen. Bei Verwendung älterer Nutzerprofile ist der Bug in der Regel aktiv. Dies betrifft die meisten Nutzer, die den Firefox schon seit einigen Versionen einsetzen. Mit einem frischen angelegten Nutzerprofil tritt der Bug hingegen nicht auf.

Ich habe einen entsprechenden Testcase gebaut, womit das Problem nachvollzogen werden kann. Zusätzlich finden sich auf der Seite eine detailliertere Beschreibung des Bugs. Tom Caspers war diesmal besonders schnell, wodurch der Hinweis auf den Testcase bereits gestrigen Thema im EFA-accessCast war und ich erst jetzt mit einer Veröffentlichung in meinem Blog nachziehen kann.


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