Freitag30. März 2007

Der Italics-Bug (IE5.x und IE6.0) ist einer der am wenigsten bekannten IE-Bugs und gleichzeitig einer der lästigsten Zeitgenossen, den man sich im Verlauf der Layouterstellung einfangen kann. Ist er erst einmal da, sorgt er für unplanmäßig um einige Pixel größere Containerbreiten und innerhalb von float-basierten Layouts aufgrund dessen nicht selten für Chaos. Der auf positioniseverything.net beschriebene Bugfix ist zwar wirksam, aber er muss dem jeweiligen Elternelement des Verursachers zugewiesen werden.

#parent_container {overflow:visible}

Die Indentifizierung des auslösenden Elementes ist innerhalb komplexer Layouts gelegentlich gar nicht so einfach, denn es reicht schon die Auszeichnung eines einzelnen Wortes mittels <em> oder <i>, um den Bug auszulösen. Das heisst, er wird in der Regel durch Inhalte ausgelöst, die während der Layouterstellung meist noch gar nicht da sind.  Es bedeutet weiterhin, dass der Bugfix in der Regel individuell angepasst werden muss. Und das kann eben recht mühsam sein.

Daher folgender Gedanke: Der Wert visible stellt für die überwiegende Mehrheit der HTML-Elemente den Standardwert dar und muss daher eigentlich nicht explizit vergeben werden. Auf der anderen Seite ist bei expliziter Vorgabe eines Standardwertes auch nicht mit störenden Nebenwirkungen zu rechnen. Beste Voraussetzungen also, um diesen Bugfix allgemeingültig zu formulieren.

* html body * { overflow:visible }
* html iframe, * html frame { overflow:auto }
* html frameset { overflow:hidden }

Mit der ersten Regel werden alle HTML-Elemente mit der Eigenschaft overflow:visible versorgt. Im Anschluss werden dann nur noch die Elemente iframe, frame und frameset (diese drei bilden die Ausnahme von der Regel) auf ihre Standardwerte zurückgesetzt. Und das war’s auch schon. Der Italics-Bug ist kein Thema mehr.

Diese drei Zeilen CSS solllten möglichst weit vorn im Stylesheet - auf alle Fälle vor Beginn der eigentlichen Layoutdefinitionen - eingefügt werden. Über * html werden automatisch nur die Versionen 5.x & 6.0 des Internet Explorers erfasst. Alle anderen Browser ignorieren diese CSS-Regel.

UPDATE 23.4.07: Der Selektor der ersten CSS-Regel * html * verursacht Schwierigkeiten im IE5.x, wodurch keine vertikalen Scrollbalken mehr angezeigt werden. Das Problem lässt sich beseitigen, in dem der Bugfix erst auf Elemente innerhalb von body angewendet wird. Der Selektor wurde daher zu * html body * erweitert.


Dienstag20. März 2007

So, nach knapp 2 Jahren ununterbrochener Laufzeit meiner Blogs unter der EE habe ich mein erstes ernsthaftes Problem. Ich habe vor einiger Zeit eine ältere Fassung der “Spam Prevention” Extension für die EE installiert. Überzeugt hat sie mich nicht und daher flog sie wieder raus. Und hier beginnen die Probleme. Seither ist es hier im Highresolution-Forum unmöglich, Kommentare zu hinterlassen. Das Kommentarformular beantwortet jeden Versuch mit einer fiktiven Fehlermeldung.

In meinem Fotoblog, welches zwischenzeitlich vermutlich auch davon betroffen war, ist mittlerweile wieder alles o.k. Hier im Weblog stehe ich aber im Moment vor einem mittelgroßen Rätsel, welches gelöst werden muss. Für alle da draußen, ich bin dran ....


UPDATE: Nach ein wenig Spielerei mit den Kommentareinstellungen scheint sich das Problem in Luft aufgelöst zu haben. Das soll mir in diesem Falle recht sein. Die Kommentare sind also ab sofort wieder eröffnet. Sollte es nochmal irgendwo klemmen, bitte umgehend Bescheid geben.


Freitag09. März 2007

Wunderschön klangen die Versprechungen von Adobe, als die Firma im Sommer letzten Jahres die RAWShooter Technologie kaufte. Seit dem 19. Februar ist Adobe Lightroom 1.0 nun auf dem Markt seit ca. 27.2. auch in deutscher Sprache.

Am gleichen Tag sollten - nach Auskunft des Forums - von Adobe auch Emails an alle RAWShooter Premium Kunden versandt werden, um sie mit den versprochenen kostenlosen Lizenzen zu versorgen. Doch offensichtlich (schaut man mal auf die Länge des Forum-Beitrags) bin ich nicht der einzige, der bisher keine Post von Adobe erhalten hat.

Vor einer Woche habe ich daher eine Web-Anfrage im Adobe-Support-Center gestartet, bisher keine Antwort. Der deutsche Adobe-Kundendienst hat mich bisher ebenfalls zweimal vertröstet: “Warten Sie noch ein, zwei Tage. Dann kommt die Mail ...”. Pustekuchen: Hier kommt gar nichts und langsam werde ich ungeduldig. Und auch bei der Beobachtung dieses Verhaltens bin ich nicht allein. Mal sehen, was der Support heute für mich hat?

Ach doch, eine Einladung zur Lightroom-Release-Party, die habe ich Mitte Februar erhalten. Vielen Dank auch, Adobe.

Nachtrag:  Exakt eine Woche und ca. 6 Stunden hat es gedauert. Mittlerweile habe ich meine Seriennummer für Lightroom erhalten und bin zufriedener 1.0 Anwender. Adobe hat sich für die etwas lang geratene Wartezeit in der Mail sogar entschuldigt. Ist hiermit angenommen und vergessen.


Freitag02. März 2007

Vielen vielen Dank an alle die dafür gesorgt haben, dass das Lager des Verlages leer und bereits der erste Nachdruck durch die Duckerpressen läuft. Der Erfolg von “CSS-Layouts - Praxislösungen mit YAML” hat mich schlicht weg umgehauen. Nicht einmal drei Monate ist das Buch erhältlich und bereits jetzt ist die Erstauflage ausverkauft. Besonders gefreut hat mich natürlich das Feedback in den zahlreichen Emails sowie die ersten Rezensionen.

Man glaubt es kaum, mit welchem Druck man sich selbst auch nach der Veröffentlichung belastet. Stimmt das Konzept? Kommt die eigene Schreibe beim Publikum an? Sind wirklich alle Fehler raus?

Der Erfolg lässt mich an den ersten beiden Punkten kaum mehr zweifeln und auch was Frage 3 angeht, steht mittlerweile fest: Ein paar kleine Fehler haben die Kontrollmechanismen des Verlages und auch die meinen überlebt. Im gerade in der Entstehung befindliche Nachdruck werden alle bisher gefundenen Buch-Bugs beseitigt sein (die Buch-CD eingeschlossen).  An dieser Stelle möchte ich daher auch den Lesern danken, die mir Korrekturhinweise haben zukommen lassen.

Und noch eine kleine News möchte ich hier anschließen denn auch bei der Weiterentwicklung von YAML herrscht keineswegs Stillstand. Die lange geplante englische Übersetzung der Dokumentation steht kurz vor der Fertigstellung. Zusammen mit einem optisch etwas aufpolierten Layout darf mit ihr in Kürze gerechnet werden.


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