Samstag17. Mai 2008

In der letzten Zeit lese ich immer häufiger in verschiedenen Blogs vom nahenden Ende der flexible Layouts. Begründet wird diese Untergangsvision mit der Ankunft des Firefox 3, der als dritter großer Webbrowser (neben IE 7 und Opera 9) den Seitenzoom mitbringen wird. Der Nutzer kann sich somit jedes noch so fest in ein Pixelraster gemeißeltes Layout skalieren. Wenn der Nutzer sich also selbst kümmern kann, so können sich Webentwickler endgültig ohne Gewissensbisse auf die ach so einfachen und beliebten fixen Layouts beschränken.

Nun, ich sehe das etwas anders und werde versuchen, diese These anhand von fünf Punkten zu widerlegen.

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Freitag16. Mai 2008

Manchmal scheint selbst jQuery zu einfach gestrickt zu sein, um die Lösung für naheliegende Aufgaben mitzubringen. jQuery erlaubt die Manipulation von Elementen auf Basis von Events. Ein Klick -> tu was, Hover in/out -> tu was anderes. Will man aber ein Element nur aufgrund seiner Anwesenheit im Layout modifizieren, fällt die Lösung nicht so leicht ins Auge.

Helfen kann man sich in diesem Fall mit $(selector).each(function(){ ... }); oder indem man per if ... then auf das gewünschte Element prüft. Gerade habe ich darüber mit David Maciejewski (Mr. Technikwürze) im Chat gequatscht und wenige Minuten später war seine knuffige Lösung fertig und gebloggt.

Die Anwendung ist dann ganz einfach ...

$('#meinDIv').found(function(){
    alert('Ja, mich gibt es, stell was mit mir an.');
});

... schaut’s Euch mal an.

 


Montag05. Mai 2008

Letzten Samstag habe ich auf dem Barcamp in Leipzig einen kleinen Vortrag zu CSS-Frameworks gehalten. Ich habe versucht zu beschreiben, was ein CSS Framework von herkömmlichen Layoutvorlagen unterscheidet und die meiner Meinung nach wichtigsten Vertreter YUI Grids, YAML und Blueprint etwas ausführlicher vorgestellt. Ich habe dabei die Gelegenheit genutzt, auch einige Vorurteile anzusprechen, die mit der Nutzung von CSS-Frameworks immer wieder verbunden werden. Meine Folien stehen bei Slideshare.net unter Creative Commons Lizenz bereit.

Vielen Dank auch nachträglich nochmal an Oliver, meinem Retter aus Reihe 1, der mir kurzfristig sein Notebook für den Vortrag zur Verfügung gestellt hat. Mein eigenea Notebook wurde aus unerfindlichen Gründen über 15 Minuten lang von Skype vollständig blockiert. Ohne Skype und Murphy’s Gesetz wäre die Welt auch wirklich nicht halb so spannend.

Noch ein Wort zum Barcamp. Die Organisation war hervorragend und auch die Location fand ich ausgesprochen einladend. Als keinen Makel empfinde ich allerdings, dass bei 200 Anmeldungen am Samstag Vormittag gerade einmal die Hälfte den Weg zum MediaCampus gefunden hat. Schade ist das vor allem für diejenigen, die gern teilgenommen hätten, aufgrund der seit Wochen vollen Anmeldeliste es jedoch nicht konnten. Ich hoffe, dass sich dieses “mein Handtuch ist mein Platzhalter” Vorgehen nicht noch weiter um sich greift, denn dazu ist diese Veranstaltungsreihe zu schade und den Organisatoren macht man nur unnötig das Leben schwer.


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