Donnerstag31. Juli 2008

Es wird Zeit für den zweiten angekündigten Einführungsbeitrag zum Relaunch und heute soll es um das neue flexible Layout gehen.  Seit 2005 hatte ich sowohl in meinem Weblog als auch auf der Firmenpräsenz jeweils schmale, auf Bildschirmauflösungen mit 800px Breite optimierte Layouts. Für die Firmenpräsenz war das nicht sonderlich kritisch, hier gab es nur sehr wenige Inhalte, die in Verbindung mit großformatigen Grafiken in festen Proportionen recht gut harmonierten. Im Weblog richtete ich mich damals ganz einfach nach der Masse und hatte zudem durch die schönen Titelfotos auch eine hinreichend gute Ausrede für ein fixes Layout (ebenfalls für 800px optimiert).  Zwar war es letztlich elastisch, d.h. es skalierte in der Breite mit der Schriftgröße, jedoch werden wohl nur die wenigsten meiner Leser davon Notiz genommen haben.

Gerade infolge der Breitenbeschränkung habe ich festgestellt, dass man/ich schnell dazu neige, jeden verfügbaren Platz möglichst effektiv zu nutzen. Man reduziert bewusst Schriftgrößen, um in der Sidebar trotz 180-200px Breite Inhalte noch halbwegs anständig präsentieren zu können und reduziert Abstände, damit überhaupt alle halbwegs interessanten Inhalte einigermaßen im Blickfeld des Nutzers bleiben. Für Weißraum – die sprichwörtliche Luft zwischen den verschiedenen Inhalten – war eigentlich kein Platz.

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Mittwoch23. Juli 2008

Mit dem Relaunch hat sich nicht nur die Optik des Weblogs verändert, auch einige neue Funktionen haben Einzug gehalten. Eine davon – die dynamische Ansicht der Kommentare – werde ich in diesem Beitrag ausführlich vorstellen. Dieser Beitrag ist der erste einer kleinen 3er Reihe, in denen ich ein paar Einblicke in das Gestaltungskonzept und die technische Umsetzung der neuen Highresolution Seite geben werde.

The long tail

Weblogs werden üblicherweise als 2- oder 3-Spalten-Layouts angelegt. Neben dem Hauptinhalt hat in den Randspalten der Sekundär-Content (Sidebar, Werbung, ect.) seinen Platz. Bei längeren Artikeln ist es mit den “Randinformationen” schnell vorbei und so macht sich der Artikel in seiner schmalen Spalte allein auf in Richtung Fußzeile. Besonders bei schmalen Bloglayouts verbleibt so auf größeren Bildschirmen ein schmales Inhaltsband neben endlosen ungenutzten Flächen. Ein Beispiel dafür ist dieser aktuelle Beitag bei den Webkrauts, der sich selbst auf meinem großen Bildschirm über 22! Bildschirmseiten zieht.

Ist man endlich bei den Kommentaren angelangt, schlägt der Standardhammer zu. Während Weblogbeiträge umgekehrt chronologisch ausgegeben werden (der neueste Beitrag zuerst), werden Kommentare üblicherweise in der Reihenfolge ihres Eintreffens (also chronologisch, mit dem ältesten beginnend) aufgelistet. Will man Beitrag und Kommentare vollständig lesen, ist diese Anordnung ideal, denn man fängt oben mit Lesen an und wenn man unten ankommt, hat man Beiträge und Kommentare vollständig überblickt. Leider liest man in dieser Form einen Beitrag nur ein einziges Mal.

Viel öfter hingegen verfolge ich Diskussionen in anderen Blogs, indem ich einen interessanten Beitrag immer wieder im Browser aufrufe, um die neuesten Kommentare zu lesen. Dabei ist es die Ironie des Schicksals, dass ich jetzt erst ganz ans Ende der Seite reisen muss, um die neuesten Kommentare zu lesen. Besonders bei interessanten und vielkommentierten Beiträgen empfinde ich das als lästig (siehe oben genannter Webkrauts-Artikel). Ebenso lästig empfinde ich Infomails für neue Kommentare oder Kommentar-Feeds. Weder möchte ich per Mail zugespammt werden, nur weil ich gerade 2..3 Diskussionen im Netz verfolge, noch will ich ständig meine Feedliste anpassen müssen. Es hat halt jeder seine Vorlieben, weswegen dieses Weblog selbstverständlich Kommentarfeeds und Emailbenachrichtigungen anbietet. Ich selbst verfolge die Diskussionen lieber direkt auf der Webseite mit und schaue dann gern auch ein/zwei Mal pro Tag vorbei.

 

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Sonntag20. Juli 2008

Vor knapp 3 Jahren habe ich unter der Domain highresolution.info zwei unabhängige kleine Projekte gestartet. Das eine, mein privates Weblog konnte ich über die Jahre mit wechselnden Themenschwerpunkten recht ordentlich durchbringen. Das andere, meine kleine Firmenseite, vegetierte eigentlich seit ihrer Erstellung mehr oder weniger unbeachtet vor sich hin. Nicht weil meine Arbeit sich nicht positiv entwickelte, sondern weil die Seite seinerzeit auf dem dateibasierten CMS phpCMS aufsetzte, dessen Funktionsumfang begrenzt ist und dessen Pflege nicht gerade zu täglichen Aktualisierungen einlud. Und so geschah es, dass die Seite in der Prioritätenliste immer weiter nach hinten rutschte. Vor zirka 6 Monaten habe ich es dann nicht mehr ausgehalten. Ein neues Design musste her, die beiden Projekte sollten vereint werden.

Screenshot der Webseite

Nur was man sich so beim Schlafengehen überlegt, bedeutet nicht selten sehr viel Arbeit. Daher hat es nach dem ersten Gedanken noch schlappe 5 Monate gedauert, bis der Layoutentwurf stand und dann noch pfeilschnelle 3 Wochen der Umsetzung. Wie mein bisheriges Weblog wird die komplette Site nunmehr von einer ExpressionEngine angetrieben.

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