Freitag30. Januar 2009

So lautet das fantastische Ergebnis des 2008er Biene Preisverleihung, wenn man es durch die YAML-Brille sieht. Denn alle sechs Finalisten (6 aus 34), deren Webseiten mit diesem CSS-Framework erstellt wurden, sind auch Biene-Preisträger geworden.

Und hier noch einmal die Preisträger in den einzelnen Kategorien:

Damit ging in diesem Jahr jede dritter Biene-Award an eine auf YAML-basierende Webseite, denn insgesamt wurden 17 Bienen vergeben. Auch wenn selbstverständlich der maßgebliche und bei weitem überwiegende Anteil für diese Auszeichnungen bei den verantwortlichen Agenturen und Redakteuren liegt, freue ich mich dennoch außerordentlich über dieses Ergebnis und das Vertrauen in YAML. Mir zeigt es, meine Arbeit geht in die richtige Richtung und deswegen freue ich mich nur allzugern mit allen Preisträgern.

 


Dienstag20. Januar 2009

Seit kurz nach Mitternacht steht YAML 3.1, die neueste Version meines CSS-Frameworks zum Download bereit. Die zugehörige Releasemeldung findet ihr im ebenfalls frisch eröffneten YAML Development Blog, in welchem zukünftig Nachrichten aus dem Dunstkreis des Frameworks veröffentlicht werden, also füttert Eure Feedreader.

Das Blog wird vollständig in englisch geführt werden. Der Grund hierfür ist einfach: YAML hat eine stetig wachsende weltweite Community, die schon lange die Grenzen der deutschen Sprache überwunden hat. Es war also längst an der Zeit, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen. Zum zweiten erleichtert es die Arbeit, wenn nicht jede kleine Nachricht zeitlich synchron zweisprachig erscheinen muss. Ich habe vor, dieses Entwicklerblog mittelfristig auch für Drittentwickler zu öffnen, sodass hier ein neuer Informationspool mit Links und Tutorials entsteht.

Und damit zurück zu YAML. Volle 6 Monate Entwicklung stecken in der neuen Version - mit einigen größeren Pausen. Der Versionssprung von 3.0.6 auf 3.1 mag gering erscheinen. Für mich und ich denke auch für alle Anwender ist es dennoch ein großer Meilenstein, denn die zahlreichen neuen Features machen das Framework nun endgültig zu einem Werkzeug, welches den Webentwickler über den gesamten Erstellungsprozess einer Webseite begleitet und unterstützt. Das beginnt beim Screenlayout, über die Gestaltung der Inhalte, der Erstellung von Formularen mit Hilfe des nagelneuen Formularbaukastens bis hin zu einer perfekten Druckversion der Webseite. In allen Bereichen sorgt das Framework dafür, dass sich der Entwickler auf das Wesentliche - seinen Layoutentwurf - konzentrieren kann und der Internet Explorer (ebenso wie zahlreiche CSS-Bugs anderer Browser) weitgehend seinen Schrecken verloren hat.

Ich werde im Verlauf der nächsten Tage an dieser Stelle noch im Detail auf die interessantesten neuen Funktionen von YAML 3.1 eingehen. Im Rahmen dieser Kurzmeldung will ich es bei der Verlinkung der interessantesten neuen Layoutbeispiele belassen, die einen guten Eindruck von der stark erweiterten Leistungsfähigkeit des Systems vermitteln.

Daneben gibt es zahlreiche weitere kleine Verbesserungen über die in Summe wie immer das Changelog Auskunft gibt. Sowohl das “Simple Project” als auch der YAML-Builder wurden bereits auf YAML 3.1 aktualisiert, wobei der Builder natürlich noch nicht die neuen Gestaltungsmöglichkeiten unterstützt (so schnell bin ich nun auch wieder nicht) aber zumindest zu YAML 3.1 kompatiblen Code generiert.

Damit wünsche ich allen Anwendern viel Spaß mit der neuen Version.


Freitag16. Januar 2009

Das Jahr ist zwar schon über 2 Wochen alt und ich bin für einen Gute-Vorsätze-Artikel verdammt spät dran, aber solch ein Artikel soll es ja auch nicht sein. Vielmehr brennen mir so einige Dinge unter den Nägeln, die ich gern Ende des Jahres als erledigt, bzw. verfügbar abhaken würde.

PNG Performance

Die Browserhersteller haben sich in 2008 fast überschlagen mit der Jagd nach der 100%-Plakette für den Acid3-Test und dem Kampf um die schnellste JavaScript-Engine. Niemand wird behaupten wollen, dass deswegen bereits alles perfekt ist aber die Fortschritte waren doch gewaltig.

Für dieses Jahr wünsche ich mir eine ähnliches Engagement in Sachen PNG-Performance. Die Verwendung von von PNG-Grafiken ist nämlich momentan die einzige Möglichkeit, alphatransparente Hintergründe zu erzeugen. Nutzt man Alphatransparenzen aber für mehr als nur für ein attraktiv über dem Layout schwebendes Logo, geht die Performance aller modernen Browser selbst auf aktuellen CPU’s extrem in den Keller. Wer es nicht glaubt, braucht nur mal 24ways.org aufzurufen und die Seite etwas scrollen und/oder zoomen. Zwar wird dort RGBa (CSS3) verwendet, um die Transparenzeffekte zu erzeugen, der Performanceeinbruch im Firefox steht dem der PNG-Nutzung aber in nichts nach.

Gerade im Bereich von Webapplikationen (ich konnte bei der Arbeit am YAML-Builder reichlich Erfahrung sammeln) ist das nur allzu oft spürbar und es schmerzt, weil sich mit Hilfe von Alphatransparenzen viele nützliche Dinge anstellen ließen. Die CSS-Eigenschaft opacity ist in vielen Fällen unbrauchbar, denn sie ist nicht auf nur auf den Hintergrund beschränkt, sondern wirkt auch auf den Content und sogar auf Childelemente.

Also, liebe Browserhersteller, wer fängt an? Wenn es zu CPU-lastig wird, dürft ihr auch gern optional auf Grafikkartenunterstützung zurückgreifen. Hauptsache es tut sich was.

Programmierer mit einem Herz für Webentwickler

Auch wenn ich persönlich noch immer auf der Suche nach einem Content-Management-System bin, welches einerseits ein anständiges Templating, Mehrsprachigkeit, Workspaces mitbringt und gleichzeitig ein logisch strukturiertes Backend und eine erträglich flache Lernkurve verspricht, hat sich doch in den letzten Jahren auf diesem Sektor viel getan. Über das Seitenlayout hat man als Entwickler fast überall die Kontrolle.

Anders sieht es bei jeglichen Erweiterungen (Plugins, Extensions ... nennt die Dinge, wie Ihr wollt) aus. In den seltensten Fällen erlebe ich es, dass hier mit Templates gearbeitet wird. Stattdessen rendern die meisten Erweiterungen Code, der alles andere als Best Practice oder gar Webstandards entspricht heraus und man muss entweder mühsam patchen oder steht am Ende des Tages doch wieder alleine da. Wie wäre es doch schön, wenn sich in Content-Management-Systemen Template-Schnittstellen durchsetzen würden, die auch für Plugins eine einfache Anpassung des Markups ermöglichen würden. Wer gern in die Tiefen von PHP abtaucht, darf dies tun, ich bevorzuge eine strikte Trennung von Programmcode und Frontentausgabe.

Daher die allgemein formulierte Bitte an Programmierer von Erweiterungen. Macht es den Anwendern Eurer Software ein kleines bisschen leichter und erlaubt das Templating der Ausgaben.


Mittwoch14. Januar 2009

Gestern wurde ich kurzfristig gebeten, ein Shoptemplate zu begutachten. Folgender semantischer Schrecken offenbarte sich unter der Haube eines zunächst einmal optisch durchaus ansprechenden Layouts.

Call me Überschrift

Es ist nicht so, dass es keine Überschriften gab in diesem Template. Das H1-Element war durchaus vorhanden ...

<h1>
  <strong>Willkommen</strong>
  <strong>im <span style="color: #ff3301;">e</span>Shop</strong>
</h1>

Zunächst stellt sich natürlich die grundsätzliche Frage nach der Notwendigkeit der STRONG-Elemente, aber auch das SPAN-Element zur Hervorhebung des Buchstaben “e” glänzt aufgrund der Inline-Styles auch nicht gerade vor Eleganz. Dabei wäre es so einfach ...

<h1>Willkommen im <span>e</span>Shop</h1>

Und damit wird den ersten Buchstaben auch erwischen, gönnen wir uns eine Zeile CSS ...

h1 span { color: #ff3301; }

Den gesamten Beitrag lesen


Seite 1 von 1 Seiten