Hausinternes
Mittwoch18. März 2009

Vor etwas mehr als 8 Monaten hat dieses Webseite ein umfassendes Redesign erfahren. Damit einher ging ein Testballon, meine Eigenentwicklung einer dynamischen Kommentaransicht. Die Kommentare erscheinen jeweils rechts neben den Blogbeiträgen, ältere Kommentare werden dynamisch ausgeblendet, damit auch bei vielen Kommentaren kein Zaunlattenlayout (the long tail) entsteht, welches endloses Scrollen erfordert. Nach fast einem dreiviertel Jahre wird es Zeit, sich über die Zukunft dieses Features ein paar Gedanken zu machen.

Die dynamische Kommentaransicht wurde mit jQuery realisiert und blendet die jeweils neuesten 5 Kommentare ein. Ältere Kommentare werden dynamisch paginiert und können bei Interesse entweder in schrittweise (jeweils 5 Kommentare) oder vollständig aufgeklappt werden. Anfängliche Schwierigkeiten mit dem Anspringen der neuesten Kommentare von der Highresolution-Startseite waren schnell behoben. Ebenfalls bereits seit ein paar Monaten gibt es auch den von Alexander Farkas angeregten Yellow-Fade-Effekt, mit dem der angesprungene Kommentar kurzzeitig gelb hervorgehoben wird.

Im damaligen Relaunch-Artikel gab es insgesamt viel Lob aber auch einige kritische bzw. bedenkliche Stimmen, was die Position der Kommentare bzw. die ungewohnte Art der Präsentation angeht.

8 Monate später ist mein Resümee dieses Experimentes durchweg positiv. Ein Absinken des Kommentaraufkommens konnte ich nicht feststellen, das neue Bloglayout hat eher dafür gesorgt, dass viele neue Leser offensichtlich gern in diesem flexiblen Layout verweilen und durchaus auch gern und umfangreich kommentieren – obwohl ich durchschnittlich kaum mehr als 3 Beiträge pro Monat schreibe. Optisch hat die Lösung die gesetzten Ziele voll erfüllt, denn das Layout ist auf dein meisten Artikelseiten sehr gleichmäßig ausgelastet und die rechte Spalte läuft nicht mehr ins endlos nach unten. Meine Leser scheinen – zumindest ist das mein Eindruck – mit der Kommentaransicht gleichfalls gut zurecht zu kommen, denn Diskussionen innerhalb der Kommentare finden auch gelegentlich statt.

So gesehen, werde ich dieses Feature also beibehalten und möchte deshalb hier die Frage in den Raum stellen, ob grundsätzlich Interesse an einer Plugin-Lösung auf jQuery-Basis für die dynamische Kommentaransicht besteht? Der Quelltext befindet sich grundsätzlich in recht ordentlichem Zustand, sodass die Umwandlung in ein Plugin keinen zu großen Aufwand bedeuten würde. Allerdings stellt sich eben zuvor die Frage, ob überhaupt Interesse an dieser Darstellungsform besteht – nicht nur an einer exemplarischen Umsetzung sondern auch das Interesse, ein solches Plugin im eigenen Blog einzusetzen. Ich bin gespannt auf Eure Antworten.


Freitag21. November 2008

Es war einmal vor langer Zeit in einem kleinen idyllischen Örtchen Kleve nahe der deutsch/holländischen Grenze. Dort lebte Herr K., pflegte liebevoll sein Weblog und beschäftigte sich mit Webdesign. Eines schönen Tages im Herbst 2007 ging Herr K. plötzlich ein genialer Gedanke nicht mehr aus dem Kopf: “Wie schön könnte die Welt doch sein, wenn man der eigenen Arbeit im Bereich Webdesign eine robuste, wiederverwendbare Basis (neudeusch: CSS Framework) zu Grunde legen könnte”. Und so zog Herr K. aus in die Welt des Internets, um Ausschau nach einem geeigneten Projekt zu halten. Auf seiner Suche durch den düstren Frameworkswald begegnete er einem drolligen Ding namens YAML. Und wer hätte es gedacht - es gefiel ihm. Es gefiel ihm sogar so gut, dass er sich gar nicht mehr davon trennen mochte.

Doch wie einst Saurons “einer Ring” den Verstand von Gollum vergiftete, so hatte auch dieses YAML-Ding scheinbar eine vergleichbare magische Anziehungskraft auf Herrn K. und wenn man ganz leise war, konnte man bereits das Flüstern hören: “Mein Schatzzzzzzzzz ...”. Unaufhaltsam getrieben von einer inneren Stimme begann Herr K. die Urheberrechtsangaben in den YAML-Dateien umzuschreiben. Erst ersetzte er nur den Namen des Autors, später folgte die Projekt-URL – doch die Stimme wollte mehr und flüsterte ihm immer wieder vier Buchstaben zu. Und so ersetzte er auch noch den Schriftzug YAML durch “wxyz” (Anmerkung des Erzählers: Name zufällig entfallen). Und zum ersten Mal nach langer Zeit – so spürte Herr K. – fühlte sich dieses ehemals-YAML-jetzt-WXYZ-Ding gut an. Er hatte etwas Eigenes geschaffen – dachte er.

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Freitag29. August 2008

am 4. und 5. September findet der Webkongress Erlangen unter dem Thema “Web 2.0 - Die Zukunft der Webtechnologien” statt, auf dem ich als Referent und gespannter Zuhörer vertreten sein werde.

In meinem Vortrag über CSS Frameworks werde ich die verschiedenen Konzepte und Vertreter vorstellen, Anwendungsmöglichkeiten und auch deren Grenzen aufzeigen und versuchen, einige Mythen rund um dieses oft leidenschaftlich diskutierte Thema anhand einiger Pro- und Contra-Thesen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. An den Folien arbeite ich gerade, sie werden nach der Veranstaltung natürlich in den Spotlights veröffentlicht werden.

Daneben freue ich mich auf zahlreiche unterhaltsame und interessante Fachvorträge von beispielsweise Paul Bakaus, dem Chefentwickler von jQuery UI, den Vorträgen von Ansgar Hein, Tomas Caspers, Jens Grochtreis, Nikolai Schwarz und vielen anderen. Insgesamt sind die beiden Tage gespickt mit zahlreichen spannenden Themen, sodass die Pausen vermutlich verdammt knapp werden. Hinzu kommen am Donnerstag die Lightning-Talks, in denen es kurz und knapp zur Sache gehen wird.

Ich hoffe auf eine lockere und gemütliche Atmosphäre und viele anregende Gespräche. Die Anmeldung zum Kongress ist übrigens nur noch bis zum 31. August (diesen Sonntag) möglich. Wer also dabei sein will, sollte sich beeilen.

Wir sehen uns in Erlangen. Ich werde übrigens bereits am Mittwoch Abend im Hotel eintreffen.


Dienstag05. August 2008

Bereits vor einigen Wochen habe ich ein Rezensionsexemplar des Buches CSS-Design – Die Tutorials für Einsteiger” erhalten. Nach dem Stress der letzten Wochen bin ich nun endlich dazu gekommen, eine Rezension dazu zu verfassen, die soeben in der neuen Rubrik Spotlight veröffentlicht wurde. Unterstützt wurde ich von Mr. Little Boxes Peter Müller. Wir haben beide das Buch etwa zur gleichen Zeit gelesen und ähnlich bewertet. Warum also nicht auch eine gemeinsame Rezension verfassen?

Rezensionen wird es in Zukunft häufiger von mir geben, veröffentlicht werden sie allerdings nicht hier im Weblog sondern in den High Resolution Spotlights. Wenn Ihr also nichts verpassen wollt, vergesst nicht, den den Spotlights-Feed zu abonnieren.


Donnerstag31. Juli 2008

Es wird Zeit für den zweiten angekündigten Einführungsbeitrag zum Relaunch und heute soll es um das neue flexible Layout gehen.  Seit 2005 hatte ich sowohl in meinem Weblog als auch auf der Firmenpräsenz jeweils schmale, auf Bildschirmauflösungen mit 800px Breite optimierte Layouts. Für die Firmenpräsenz war das nicht sonderlich kritisch, hier gab es nur sehr wenige Inhalte, die in Verbindung mit großformatigen Grafiken in festen Proportionen recht gut harmonierten. Im Weblog richtete ich mich damals ganz einfach nach der Masse und hatte zudem durch die schönen Titelfotos auch eine hinreichend gute Ausrede für ein fixes Layout (ebenfalls für 800px optimiert).  Zwar war es letztlich elastisch, d.h. es skalierte in der Breite mit der Schriftgröße, jedoch werden wohl nur die wenigsten meiner Leser davon Notiz genommen haben.

Gerade infolge der Breitenbeschränkung habe ich festgestellt, dass man/ich schnell dazu neige, jeden verfügbaren Platz möglichst effektiv zu nutzen. Man reduziert bewusst Schriftgrößen, um in der Sidebar trotz 180-200px Breite Inhalte noch halbwegs anständig präsentieren zu können und reduziert Abstände, damit überhaupt alle halbwegs interessanten Inhalte einigermaßen im Blickfeld des Nutzers bleiben. Für Weißraum – die sprichwörtliche Luft zwischen den verschiedenen Inhalten – war eigentlich kein Platz.

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