Nachdem die Aprilausgabe das Ende des Fotomagazins zu sein schien - seitdem war keine Aktivität mehr zu verzeichnen - flog am Wochenende die Benachrichtigungsmail der neuen Ausgabe in den digitalen Briefkasten. Fünf Fotografen. Fünf Ansichten des Alltags. Fünfmal richtig gute Fotos.
Die neue Version steht im Zeichen des Internet-Explorers. Es geht um zwei Rendering-Bugs des Internet Explorers die bei der Entwicklung von YAML bisher unentdeckt geblieben waren.
- IE Flicker-Bug: Der von mir als ‘Flicker’-Bug getaufte Fehler sorgte im Internet Explorer dafür, dass die mittlere Spalte bei bestimmten Fensterbreiten des Browsers plötzlich verschwand. Dieses Problem ist jetzt beseitigt. Ausführliche Erläuterungen dazu gibt es in den Erläuterungen zur CSS-Datei iehacks.css.
- IE Bug: Einen zweiten Rendering-Bug des Internet Explorers, der weniger gravierend aber nicht weniger lästig ist, habe ich in den Abschnitt Bekannte Probleme aufgenommen. Zur Demonstration habe eine Testseite hinzugefügt. Für diesen Bug habe ich noch keinen wirksamen Hack gefunden. Lösungen sind also willkommen.
- Anwendungshinweise & Barrierefreiheit
Verweis auf meinen Anwendungsartikel im High Resolution Weblog im Abschnitt ‘Weitere Variationen & erste Schritte’ eingefügt. - Spalten im Quelltext: Die Reihenfolge der Randspalten wurde im Quelltext getauscht, so dass jetzt die linke Spalte zuerst erscheint. Die Reihenfolge der beiden Spalten ist prinzipiell frei wählbar.
- Variation 3: Enthält eine alternative Möglichkeit zur Zentrierung für fixe Layouts, die auch im Internet Explorer 5.x funktioniert.
Gleichzeitig mit der Veröffentlichung möchte ich die Gelegenheit nutzen und zur offiziellen Käfersuche aufrufen. Die Testseite steht bereit und ist auch im aktuellen Zip-Paket enthalten. Lösungsvorschläge werden allerdings nur akzeptiert, solange die Ränder auch weiterhin bis zum Footer gezeichnet werden.
Arne Kamola hat in seinem Weblog die Diskussion bezüglich der Barrierefreiheit von YAML angeregt. Sein Hauptkritikpunkt ist die Platzierung der Hauptinhalte dem Quelltext. Durch die Verwendung von Floats für die Seitenspalten erscheinen diese zwingender Weise im XHTML-Quelltext vor dem eigentlichen Hauptinhalt. Den technischen Hintergrund für diesen strukturellen Aufbau des Templates habe ich bereits in diesem Beitrag erläutert. Sein Hauptkritikpunkt bleibt davon jedoch unberührt.
Und so habe ich nach Möglichkeiten gesucht, die Inhalte unabhängig von der Darstellung am Bildschirm auch im Quelltext entsprechend ihres Informationsgehaltes zu ordnen (wichtig - oben, weniger wichtig - unten). Nach einigem Überlegen legte sich meine anfängliche Betriebsblindheit und daher folgen jetzt ein paar Anregungen für die Anwendung des Templates.
Bereits seit Anfang September nimmt Arne Trautmann im Law-Blog das Foto-Recht gezielt unter die Lupe und erläutert in der mittlerweile 10 Teile umfassenden Sammlung Fotorecht-Spezial unterschiedliche Aspekte des fotografischen Alltags und deren rechtliche Grundlagen.
- Recht am Bild
- Bearbeiterrechte, Urheberrechtsvermerke
- Inhaber und Inhalt der Rechte
- Urheberpersönlichkeitsrecht und Schranken
- Ansprüche des verletzten Fotografen
- Anspruchsgegner und Durchsetzung
- Rechte am Motiv, abgebildete Personen
- Wann ein Bildnis vorliegt
- Die Einwilligung des Abgebildeten
- Widerruf der Einwilligung
Neben den gut verständlichen Erläuterungen der Gesetzestexte werden viele Themen anhand von Beispielen diskutiert. Auch die teilweise recht umfangreichen Kommentare zu den einzelnen Themen sind recht interessant.
Wie es aussieht, gehen Herrn Trautmann auch noch nicht die Themen aus, so das man auf weitere Teile gespannt sein kann.
Arne Kamola schreibt in seinem Weblog recht ausführlich seine Meinung zum YAML-Template und sieht drei große Schwächen, die es sich meiner Meinung nach lohnt, zu diskutieren.
Das Template ist aus meiner Sicht eine reine DIV-Suppe. Jedes Seiten-Struktur-Element ist mindestens zwei mal geschachtelt. Der Hauptinhalt ist von insgesammt vier(!) DIVs umschlossen. Dieses Verfahren mag zwar logischer und etwas besser sein als verschachtelte Tabellen, aber diese Art von Markup kommt dem von verschachtelten Tabellen verdammt nahe.
Das ist zunächst korrekt, die gesamte Seite ist von zwei DIVs umschlossen, ebenso die Inhalte der einzelnen Spalten. Der Grund dafür ist die Art und Weise mit der ich dem fehlerhaften Box-Modell des Internet Explorers begegne.
Neueste Kommentare
- Gerhard | 08.08.10 (19:12 Uhr)
Firefox 3 hinterlässt gemischte Gefühle…
- Dieter Welzel | 04.08.10 (20:19 Uhr)
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