Montag17. November 2008

Die 123. Sendung von Technikwürze hat den Titel “YAML total” und steht demzufolge ganz im Zeichen des CSS-Frameworks. und es gibt reichlich davon. David Maciejewski, Nils Pooker und ich plauschen satte 140 Minuten lang über Layout-Frameworks im Allgemeinen und YAML im Speziellen.

Dass die Zeit wie im Fluge verging, war dabei maßgeblich Nils zu verdanken. Denn David ist kein YAML-Anwender und so hätte ich nur aus meiner Sicht als Entwickler über das Framework erzählen können. Nils hingegen ist seit vielen Jahren selbstständiger Webentwickler und arbeitet tagtäglich mit YAML. Er hat seine eigenen Erfahrungen mit dem CSS-Framework gemacht und bringt als erfahrener Anwender eine Sicht der Dinge in Spiel, die ich nicht bieten kann. Und achtet mal drauf, wie leidenschaftlich er beim Thema IE6 wird.

Zum Glück hatten wir die Sendung thematisch gut vorbereitet, sonst wären wir wahrscheinlich bei einigen Themen noch viel länger hängen geblieben. Und trotz der Vorbereitung sind natürlich auch Dinge auf der Strecke geblieben, die man im Nachhinein noch hätte ansprechen wollen aber das Thema ist einfach unendlich. Daher freue ich mich auch einfach über die gelungene Sendung, die wir am letzten Mittwoch nach kleinen Startschwierigkeiten annähernd reibungslos über Skype aufgenommen haben. Und ganz besonders danken möchte ich auch nochmals allen Kommentatoren und Forenusern, die uns ihre Fragen zur Beantwortung in die Sendung mitgegeben haben. Ich hoffe, wir konnten alles zufriedenstellend beantworten.

Nachtrag: Hinweis an mich. Unbedingt Headset besorgen, damit Stimme nicht mehr so verrauscht ist.


Samstag15. November 2008

Bereits am letzten Wochenende konnten die Arbeiten am zweiten Draft einer ersten Spezifikation von CSSDOC, einem Regelwerk für bessere und zugleich maschinenlesbare Kommentare in Cascading Stylessheets (CSS) fertig gestellt werden.

Fast eineinhalb Jahre sind seit dem ersten Public Draft vergangen, in der wir zahlreiche Erfahrungen sammeln und einiges positives Feedback ernten konnten. Bereits seit YAML 3.0 (Juli 2007) kommt das CSSDOC Regelwerk in meinem CSS-Framework zum Einsatz und hat bestens bewehrt.

Die klare und verständliche “Sprache” der Tags erleichtert professionellen Anwendern wie auch Einsteigern den Umgang mit dem Framework. Umso mehr lag es uns allen am Herzen, die vor langer Zeit begonnenen Arbeiten an der Spezifikation weiterzuführen und das Regelwerk zu vervollständigen. Am letzten Wochenende war dieses Ziel mit dem Einflegen der letzten Korrekturen erreicht und den aktuellen Stand in Form eines zweiten öffentlichen Drafts veröffentlicht.

Das Dokument steht als PDF-Datei zum Download bereit und wir bitten jeden CSSDOC-Interessierten ausdrücklich um Feedback über die öffentliche CSSDOC-Mailingliste.

Nachtrag: Dass das Projekt mittlerweile einiges an Ansehen für sich verbuchen kann, äußert sich auch darin, dass beispielsweise die offizielle Drupal-Dokumentation das Regelwerk im Rahmen des Drupal Coding Standard zur Kommentierung von Cascading Stylesheets empfielt.


Dienstag11. November 2008

Der IE8 ist noch nicht einmal veröffentlicht, scheint aber dennoch für einen nicht gerade kleinen Kreis an Webentwicklern bereits zum Heilsbringer zu avancieren. Auslöser der Euphorie ist, dass der IE8 verspricht (ob er es hält werden wir sehen), den CSS 2-Standard nun vollständig und fehlerfrei zu unterstützen, was bedeutet, dass CSS-Tabellen (display:table, display:table-cell, display: table-row) salonfähig werden.

Und hast Du nicht gesehen, schon überschlägt man sich hier, da und dort mit Artikeln, die vom Beginn einer neuen Webdesign-Ära sprechen, in der die ach so komplizierten Layoutkrücken, welche noch auf Floats oder absoluter Positionierung basieren, nur noch ein Schattendasein fristen werden.

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Montag03. November 2008

Wer Webseiten auf möglichst schnelle Ladegeschwindigkeit hin optimieren will, benötigt spezielle Tools, um die Ladereihenfolge und die Ladezeiten zu protokollieren, denn diese bilden die Grundlage für die Suche nach Performance-Stellschrauben bzw. sie geben Hinweise auf die Ursachen bei Performance-Problemen.

Für den Firefox gibt es den Netzwerk-Reiter in der Firebug-Extension (v1.2.1), welche eben diese Auskünfte liefert. In einem Balkendiagramm werden vertikal die einzelnen Objekte entsprechend der Reihenfolge ihrer Anforderung beim Server aufgelistet, horizontal verläuft die Zeitachse, welche Aufschluss über den Start des Requests und die Zeit bis zum erfolgreichen Abschluss des Ladevorgangs gibt. Nach dem erfolgreichen Seitenaufruf lassen sich für jedes geladene Element Detailinformationen ausgeben, wie etwa den Cache-Status des Objektes, Lebensdauer im Cache ect. abrufen. Kleiner Nachteil: Firebug stellt den Zeitraum zwischen der Serveranfrage und dem erfolgreichen Abschluss des Ladevorgangs undifferenziert dar und gibt keine Auskunft über Latenzzeiten und effektive Ladezeiten.

Für den Safari 3.x übernimmt die Netzwerk-Timeline des Web Inspectors (dem im Safari eingebauten Developer-Tool) diese Aufgabe und unterscheidet farblich zwischen Stylesheets, Grafiken und JavaScript-Dateien. Die Anzeige differenziert aktuell jedoch auch noch nicht zwischen Warte- und effektiven Ladezeiten (Die akutellen Nighty-Builds der Webkit-Engine sind wohl hier schon besser). Wie auch beim Firefox bringt ein Klick auf das jeweilige Objekt weitere Detailinformationen hervor.

Für den Opera-Browser habe ich leider bisher kein solches Tool ausfindig machen können, dafür jedoch – man höre und staune – für den Internet Explorer 6 und 7 ... von AOL. Das Tool nennt sich AOL Pagetest und kann sowohl unter XP als auch unter Vista einfach installiert werden und steht dann im Browser über das Extras-Menü zur Verfügung.

Und bei dem AOL Tool habe ich dann wirklich gestaunt, dieses weist ausgesprochen ausführlich in Zahlen und mit Farbkodierung im Diagramm Latenzzeiten und Ladezeiten gesondert aus - Respekt. Und weil das noch nicht reicht, gibts das Tool gleich noch als Webdienst, der neben dem IE7 und der aktuellen Beta2 des IE8 dem Nutzer auch die Wahl zwischen einem einmaligen Seitenaufruf und wiederholten Aufrufen ermöglicht, um die Auswirkung des clientseitigen Cachings zu berücksichtigen. Ganz großes Kino von AOL.


Donnerstag23. Oktober 2008

Tools zur automatischen Optimierung von CSS-Dateien sind toll – so man sie als Anwender im Griff hat und nicht umgekehrt. Denn kaum etwas ist peinlicher als ein kaputt-optimiertes Stylesheet im Livesystem einer Webseite. Deshalb hier ein paar Tipps für die ersten Schritte bei der Arbeit mit CSSTidy.

CSSTidy steht aktuell in der Version 1.3 als PHP-Script und als Kommandozeilenversion für Windows zur Verfügung. Die einfache und übersichtliche Benutzeroberfläche erlaubt im Textfeld auf der linken Seite die Übergabe der CSS-Daten per copy/paste oder alternativ den Import von CSS-Dateien über eine URL.

Auf der rechten Seite finden sich einige Optionen, um die Arbeitsweise des Tools zu beeinflussen. Leider führen die standardmäßigen Voreinstellungen schnell zu unbrauchbarem CSS.

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