Donnerstag,
14. März 2013

Dieses Mal ist er drin. Der Beitrag “Design im Browser” in der ScreenGuide Nr. 17 mit meinen Gedanken zu den Gründen für das frühzeitige Versagen der WYSIWYG Webeditoren ala Frontpage,GoLive und Dreamweaver, sowie die Gründe dafür, warum ich mit meinen Projekt Thinkin’ Tags trotzdem einen visuellen Layoutansatz gewählt habe. Angekündigt hatte ich den Beitrag ja bereits im November. Durch einige unglückliche Umstände musste er jedoch verschoben werden und um so mehr freut es mich, dass er nun ab dem 18.3. endlich zu lesen sein wird.

Webentwickler sehen sich in der heutigen Zeit beeindruckenden technischen Möglichkeiten der Browser, aber auch deutlich gestiegenen Erwartungen und Ansprüchen seitens ihrer Kunden gegenüber. Um diese zu meistern, bedarf es der Anpassung der eigenen Arbeitsweise an die veränderte Wirklichkeit. Layout-Dummies in Photoshop mögen als Hochglanzdrucke auf weißem Karton im Rahmen einer Präsentation ob ihrer Perfektion beeindrucken, doch Sie geben uns (oder dem Kunden) keinerlei brauchbares Feedback über das Verhalten des Layouts in verschiedenen Umgebungen. Sie geben uns kein Gefühl über die Rendering-Geschwindigkeit von CSS3 auf Mobilgeräten mit nur mäßig schneller Hardware. Sie täuschen eine Qualität der Kantenglättung von Webfonts vor, die in realen Browsern (man denke nur an die Kombination: Firefox + Windows) nicht einmal ansatzweise erreicht wird. Sie vermitteln uns kein Gefühl für Ladezeiten.

Doch all das sind Fragen, für die nach einer Antwort verlangen und die auf dem klassischen Weg vom Photoshop-basierten Entwurf zur pixelgetreuen HTML-Umsetzung nach Abnahme des finalen Designs erschreckend spät beantwortet werden können. Der Grund dafür ist der Medienbruch in der Entwurfsphase, indem auf Werkzeuge aus dem Printbereich zurückgegriffen wird (Photoshop, InDesign, etc.), um das Design einer Website vom ersten Prototyp bis zum fertigen Design zu gestalten. Fehler in dieser frühen Projektphase bleiben so bis zur Umsetzung (ggf. sogar darüber hinaus) unbemerkt und sind nur unter großem Aufwand zu korrigieren.

Für all diese Probleme erscheint der Browser als Grundlage für die Entwurfserarbeitung eine sinnvolle Alternative. Die Leistungsfähigkeit der JavaScript- und CSS-Engines ist bei der aktuellen Browsergeneration ebenfalls gegeben, sodass ich mich für diesen Weg entschieden habe. Mehr dazu in der aktuellen ScreenGuide.


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