Mittwoch,
23. Januar 2013

Es ist soweit, das erste Feature-Update für Thinkin’ Tags ist fertig und seit heute Nacht auf dem Server. Die auffallendste Änderung dürfte sicherlich das überarbeitete Dashboard sein. Es ist übersichtlicher gestaltet und die zwei Funktionen für das Anlegen neuer Projekte wurden zusammengelegt. Mit diesem Feature-Update ist nun auch die von Beginn an geplante Unterstützung das schon etwas betagte, aber dennoch vielfach genutzte CSS-Framework 960.gs mit an Bord. Anwender können nun also zwischen YAML, 960.gs und Blueprint CSS wählen.

Zusammen mit 960.gs wurde auch die Unterstützung für Blueprint CSS deutlich verbessert, die zuvor nur “experimentellen Charakter” hatte. Vergleichbar zu YAML kennt Thinkin’ Tags nun die Grid-Bausteine beider CSS-Frameworks und bietet nun eine Reihe von Hilfsfunktionen zur Erstellung von Grid-Layouts an. So können die CSS-Klassen zur Weiterung einer Grid-Spalte “append_n” und “prepend_n” (bzw. “suffix-n” und “präfix-n” bei 960.gs). sowie die Klassen “pull-n” und “push-n” als Element-Eigenschaften eingestellt werden Zudem stehen für beide Frameworks eine Reihe von vorkonfigurierten Gridsets als Drag & Drop Elemente bereit. Beides führt zu spürbar zu schnelleren Ergebnissen. Und schließlich habe ich ein neues Template mit dem Namen “Company Profile” hinzugefügt, welches für beide Frameworks zur Verfügung steht. Das Template beinhaltet eine Startseite und eine Inhaltsseite als einfacher Zweispalter. Ach ja, eine kleiner Hinweis: Auch wenn die beiden Frameworks schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben und nicht mit dem Buzzword “responsive” glänzen können. Sie gegebenenfalls dahingehend zu erweitern, ist eine Frage weniger Zeilen CSS.

Die zweite große Neuerung betrifft den CSS3 Support von Thinkin’ Tags. Im CSS-Inspektor gab es ja bereits eine Auto-Vervollständigung für CSS-Eigenschaften, allerdings nur auf Basis von CSS 2. Ab sofort werden die CSS-Eigenschaften zahlreicher CSS3 Module unterstützt. Und als Sahnehäubchen erstellt Thinkin’ Tags selbstständig und nach Bedarf die notwendigen geprefixten Varianten (-webkit-, -moz-, -ms-, -o- ). Als Anwender ist es somit ausreichend, die Eigenschaften ohne Vendor-Prefix einzugeben. Alles weitere erledigt Thinkin’ Tags. Natürlich ist es gleichermaßen möglich, einzelne mit einem Prefix versehene Eigenschaften zu definieren (z.B. -webkit-appearance: textfield; zur stressfreien Gestaltung von Suchfeldern).

Folgende CSS3 Module werden aktuell unterstützt:

  • CSS Basic Box model
  • CSS Color Module Level 3
  • CSS Backgrounds and Borders Module Level 3
  • CSS Marquee Module Level 3
  • CSS Multi-column Layout Module
  • CSS Basic User Interface Module Level 3 (CSS3 UI)
  • CSS Transforms
  • CSS Transitions
  • CSS Flexible Box Layout Module
  • CSS Fonts Module Level 3
  • CSS Text Module Level 3
  • CSS Animations

Bitte bedenkt aber, dass nur weil Thinkin’ Tags mit den CSS-Eigenschaften dieser Module umzugehen weiß, die Unterstützung seitens der Browser nicht automatisch gegeben ist. Aber es macht aus Thinkin’ Tags auch eine wunderbare kleine Spielwiese zum Testen, z.B. der verschiedenen neuen Layouttechniken von CSS3 (Flexbox und Grids Module).

Und wenn ich schon über mordernes CSS schreibe, dann muss ich natürlich auch das neue Box-Modell ansprechen (box-sizing: border-box;), welches im Internet Explorer seit Version 8, sowie in allen modernen Browsern seit längerer Zeit verfügbar ist. Thinkin’ Tags unterstützt dieses Box-Modell ab sofort, sodass auch in den komplexen Layoutmodi “structural” und “linearized” eine fehlerfreie Darstellung gewährleistet ist.

Abschließen möchte ich die Vorstellung der neuen Features mit einer Ergänzung zum Dashboard. Darin besteht nun endlich die Möglichkeit, die Namen und Beschreibungstexte gespeicherter Projekte zu editieren. Nachfolgend gibt’s eine vollständige Liste aller Neuerungen und Bugfixes. Den englischsprachigen Releasebeitrag gibt’s wie immer auf Google+.

Neue Funktionen
  • Auto-Vervollständigung für zahlreiche CSS3 Eigenschaften im CSS-Inspector
  • Automatische Erstellung der Schreibvarianten mit Vendor-Prefixes für CSS3 Eigenschaften im CSS-Inspector
  • Unterstützung für das alternative CSS3 Box-Modell “box-sizing: border-box” hinzugefügt.
  • Projektnamen und Beschreibungen bestehender Projekte können nun im Dashboard editiert werden
  • Unterstützung für das CSS Framework 960.gs hinzugefügt
  • CSS-Klassen prepend-n/append-n/push-n/pull-n für Blueprint CSS über Benutzeroberfläche steuerbar
  • CSS-Klassen prefix-n/suffix-n/push-n/pull-n für 960.gs über Benutzeroberfläche steuerbar
  • Projektvorlage “Company Profile” für 960.gs hinzugefügt
  • Projektvorlage “Company Profile” für Blueprint hinzugefügt
  • Im “Element Browser” stehen nun zahlreiche HTML5-Elemente (header, footer, ect.) per Drag & Drop zur Verfügung
Änderungen/Verbessungen bestehender Funktionen
  • Das “Dashboard” und der “Element Browser” haben eine neue, bessere Benutzeroberfläche erhalten
  • Über den “Element Browser” stehen nun verschiedene vorkonfigurierte Gridsets für Blueprint CSS and 960.gs als Drag & Drop Bausteine bereit
  • Die Trefferliste für die Auto-Vervollständigung für CSS-Eigenschaften im CSS-Inspector start nun in allen Browsern mit dem ersten Buchstaben.
  • YAML4 Grids sind nun im “structual"und “linearized” Darstellungsmodus per Drag & Drop “sortierbar”
  • Wechsel des Dienstes für Dummygrafiken von Flickholdr.com (momentan offline) zu Lorempixel.com
  • Projektvorlage “My Simple Website” (YAML) leicht überarbeitet.
  • Die allgemeinen Projektinformationen (Name, Beschreibung, Framework) befinden sich nun im File-Menü im rechten Panel.
  • Alle YAML-basierten Projektvorlagen wurden auf YAML 4.0.2 aktualsiert.
Bug Fixes
  • Element Attributes: Bei der Eingabe vonKlassennamen werden nun Punkte automatisch entfernt.
  • Element Attributes: In der Brotkrümelnavigation wurden vor Klassennamen z.T. mehrere Punkte dargestellt.
  • Workbench: Mehrere Rendering-Fehler in den Darstellungsmodi “structual” und “linearized” wurden behoben.
  • Workbench: Die Identifikation von Layoutbausteinen (Gridbausteine, HTML5 Elemente, usw.) erfolgt nun automatisch auch nach Markupänderungen
  • Workbench: Deaktierte Stylesheets wurden beim Wechsel des Darstellungsmodus versehentlich wieder aktiviert. Das wurde korrigiert.
  • Workbench: Das Sortieren von Elementen per Drag & Drop im “structural” und “linearized” Modus sollte nun wieder problemlos funktionieren.
  • Projekt Manager: Mehrere kleine Bugs in der Projektverwaltung/-speicherung korrigiert
  • UI: Das Kontext-Menü der Elmente im “structural” Darstellungsmodus wurde unter bestimmten Umständen nicht korrekt angezeigt
  • Allgmein: zahlreiche kleine und größere interne Korrekturen

 


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